Den PR LP 09.1 ROQUE DEL FARO nach El Tablado und retour kann ich übrigens aktuell nicht empfehlen. Der Weg ist an ziemlich vielen Stellen mal wieder extrem zugewachsen und es macht absolut keinen Spaß sich da durch zu kämpfen. Zumal man dann auch immer noch aufpassen muss in keine Spinnen reinzulaufen.
Irritierend finde ich dass der PR LP 9.1. nicht mehr in der Wanderkarte des Forums (oben auf der Startseite) eingezeichnet ist. Und er ist auch nicht mehr in der dazugehörigen Liste der lokalen Wege aufgeführt. Es wäre schade, wenn dieser tolle Camino aufgegeben wird. Vor allem der westliche Teil der Runde, der Abstieg von Roque Faro nach El Tablado hat mir extrem gut gefallen.
Also was da oben am Roque de los Muchachos abgeht, ist echt nicht mehr schön. Normalerweise war ich um 08:30 Uhr immer die erste am Parkplatz. Heute standen schon sechs Autos da. Die dazugehörigen Menschen haben es glaube ich noch nicht mal alle bis zum Aussichtspunkt geschafft, denn da war ich die einzige. Die meisten begnügten sich mit Fotos vom Parkplatz aus. Viel Gegröle haben sie trotzdem gemacht.
Sobald ich dann am Wanderweg Richtung Roque Palmero und Somda Alta war, hatte ich meine Ruhe. Mir ist die ganze Zeit nicht ein Mensch begegnet. War wohl die richtige Entscheidung mal in die andere Richtung zu gehen und die Teleskope mal links liegen zu lassen.
Abends ist's da oben aktuell leider auch schlimm. Normalerweise sind in der letzten Stunde bevor die Schranke zugeht mal so 4-5 Autos dort.
Diesmal: Parkplatz gerammelt voll, selbst auf dem Weg hoch wird schon geparkt.
Und alles voll mit Social-Media-Opfern in Flipflops, die den Weg fast nicht schaffen - aber dafür rummaulen wenn man nicht ne Viertelstunde wartet bis das perfekte Selfie fertig ist
Was auch sehr negativ aufgefallen ist: die Camper-Dichte entlang der LP-4. An jeder zweiten Haltemöglichkeit stand einer. Lofoten-Feeling...
...tja, hatten wir hier schon ein paar Mal in den letzten Jahren, aber erneut:
Eher Schweigen über die Schönheit von La Palma, damit es nicht überrannt wird!
In Europa gibt es meines Erachtens mittlerweile kaum mehr Hauptstädte, die noch stressfrei bereist werden können...
Bei der Camper-Dichte entlang der LP-4 merkt man, wie wertvoll ruhige Übernachtungsplätze geworden sind. Wenn ich unterwegs eine Nacht draußen plane, achte ich deshalb nicht nur auf die Aussicht, sondern auch auf einen ebenen, windgeschützten Platz und eine bequeme, vom Boden unabhängige Schlafmöglichkeit. Eine Hängematte ist bei geeigneten Bäumen praktisch; wenn es keine sicheren Bäume gibt, muss man auf vorhandene Infrastruktur oder ein passendes Gestell ausweichen. Gerade auf La Palma würde ich wegen Wind und Schutzgebieten vorher genau prüfen, was erlaubt ist.
Hängematte ist eine Super Idee speziell auf La Palma. Bäume sind genug, auch auf passenden Höhenlagen. Es wäre zwar illegal, sich irgendwo aufzuhängen, aber ich denke, solange Du umsichtig bleibst (und Dein Zeuchs wieder mitnimmst, was selbstverständlich ist), findet Dich niemand. Und wo kein Kläger, da kein Richter. Muss ja nicht IM Nationalpark sein, da reicht auch knapp daneben. (Speichenkarte hatte berichtet.)
PS.; Willkommen auf La Palma. Wir kennen uns doch schon von nebenan.
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... und überall sonst und anderswo. ..
Laut der Mitteilung des PIA Los Tilos ist der Wanderweg Marcos y Cordero wieder vollständig geöffnet.
Es besteht die Pflicht Helm, geeignete Wanderschuhe, Regenjacke und Tasche/Stirnlampe zu tragen. Es gibt für Sommer und Winter jeweils Zugangszeiten und es wird auch auf die Absturzgefahr, das Wasser und die unsicheren oder nicht vorhanden Geländer hingewiesen. Von Tunnel 12 gab es die Tage schon ein Video, aber da war ich nicht sicher, ob es offiziell freigegeben ist.
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Die Investitionskosten, um die Strecke wieder instandsetzen und öffnen zu können, beziffert das Cabildo übrigens auf 730.000€. Dieses gehört Projekt "Tourismusoffensive"
Ich bewege mich durch wilde Orte – zu Fuß, mit dem Fahrrad, oft alleine. Ohne Abkürzungen.
Hier geht es nicht um Ziele, sondern um das Unterwegssein.
Hat man denn eigentlich schon etwas bezüglich des abgestürzten Küstenweges im Barranco Fagundo unternommen? Hat da jemand vielleicht irgendwelche Infos?
Radsportler85 hat geschrieben: Do 17. Sep 2026, 20:36
Laut der Mitteilung des PIA Los Tilos ist der Wanderweg Marcos y Cordero wieder vollständig geöffnet.
Wer aktuell auf der Insel weilt, sollte vlt. die Gelegenheit nutzen … denn wer weiß, wie lange der Weg geöffnet bleibt … die nächsten kräftigen Regenfälle kommen bestimmt.
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Die Welt rüstet auf.
Wander Leitsystem mit 2 Kameras auf dem Reventón. Das Display des Cabildos gibt zweisprachig an, ob der Weiterweg geöffnet ist.
Da sollte man sich schon überlegen, ob und wie man auf dem Mäuerchen seine nassen Klamotten wechselt.
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Wir haben heute diese Tour gemacht und dafür 2,5 Stunden veranschlagt. Gebraucht haben wir mit Pausen 3. Und "leicht" ist die Tour vielleicht für Leute, die ständig in den Alpen unterwegs sind oder mal eben die Transvulcania laufen, aber sicher nicht für Ottonormalverbraucher. Ich würde mich jetzt nicht als unfit bezeichnen, aber das heute hat schon ordentlich geschlaucht. Vielleicht lags auch am Wetter, denn wir sind die Tour (auch andersrum) schon öfter gelaufen, da hatte ich das nie so anstrengend in Erinnerung. Oder doch das Alter? 🥴
Zuletzt geändert von Frau Rossi am So 25. Okt 2026, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
Natürlich wurden die Strapazen visuell auch anständig belohnt. Das Essen danach im Camu Camu war gemischt. Der Mann hatte Quesadillas Mexican Style (super lecker) und ich die Nudeln mit Garnelen (super lame).
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Das war Anno 2018 unsere allererste Wanderung auf La Palma, weil der „Rother“ eine leichte Wanderung versprach.
Heute, mit mehr Wandererfahrung, würde ich dem zustimmen … aber damals mein Gott waren wir fertig.
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[Augustinus Aurelius]
Die klassische Rother Doppel-Schleife ist noch einen Kilometer länger und überwindet 100 Höhenmeter mehr. Die würde ich in der Tat als technisch einfach einschätzen, aber aufgrund der teils steilen Anstiege empfand ich die Tour schon vor zwanzig Jahren als relativ anstrengend, vor allem wenn die Sonne so richtig brutzelt. Und mit zunehmendem Alter wird diese doch recht kurze Tour (5 Kilometer) natürlich noch fordernder. So ergeht es zumindest uns.
Zuletzt geändert von Lee am So 25. Okt 2026, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.