@Kurt
Niemand hat das behauptet, was wir hier nicht wiederholen wollen, da diese Begrifflichkeit abwertend ist.
Wir wollten einfach nur wissen, wie die Praxis auf La Palma aussieht und wir haben da bereits sehr gute Informationen bekommen, die uns nicht bekannt waren - etwa die App oder die automatische Lokalisation des Smartphones beim Anruf.
Die Frage von Silthos ist durchaus berechtigt; allein schon deshalb weil sich die Infrastruktur von Düsseldorf und La Palma doch erheblich unterscheiden. In Ddorf beträgt die planerische Hilfsfrist (ein theoretischer Wert) 8 Minuten und in ländlichem Gebieten 12 Minuten. Das ist die Zeit vom Gespräch mit der Leitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dazu kommen, je nachdem ob man nur die Stadt oder auch das Umland betrachtet, 14 bis 19 Krankenhäuser. Ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund der Topographie der Inseln, die Hilfsfristen, die wir aus Deutschland gewöhnt sind, dort nicht einzuhalten sind. Und sich die Frage zu stellen, wie es im Urlaub ablaufen würde, ist doch legitim …
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Deswegen ja die entsprechende Antwort. Die Sancas sind überall stationiert. Selbst in Las Manchas gibt es einen. Eben weil das von der Topographie kompliziert ist, ist das dezentral geregelt.
Kurt hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 19:24
Deswegen ja die entsprechende Antwort. Die Sancas sind überall stationiert. Selbst in Las Manchas gibt es einen. Eben weil das von der Topographie kompliziert ist, ist das dezentral geregelt.
Kannst Du uns denn sagen, wo überall über die Insel verstreut die Rettungswagen stationiert sind? Das wäre eine sehr wertvolle Information.
Für Garafía ist das in Llano Negro im Gebäude der ehemaligen Schule.
Die Rettungswagen-Besatzungen sind wirklich gut und arbeiten sehr professionell. Sie wissen sehr gut, dass sie den Patienten mindestens eine Stunde am Leben halten müssen, bis sie endlich das Krankenhaus erreicht haben.
don.ronaldo hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 19:29
"Selbst in Las Manchas..." - also bitte, was soll denn das heißen?? Schön, es fühlt sich manchmal so an, aber hier ist NICHT das Ende der Welt!
Nach dem Vulkan schon irgendwie.
Das war darauf bezogen, dass die eben nach dem Vulkan da bei der Stationierung an die Presse gegangen sind. Weil das eben mit der Schotterpiste sehr lange gedauert hätte.
In welchen kleinen Orten die sonst sind kann ich auch nicht sagen. Jede Gemeinde hat aber, und teilweise an verschiedenen Standorten. Das geht tatsächlich immer Recht schnell, wenn man die anfordert. Zudem sind die Feuerwachen auch noch mit Rettungskräften ausgestattet. Die kommen auch.
Zuletzt geändert von Kurt am Mi 12. Aug 2026, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.