Der Wanderweg GR-131 im Bereich Caldera de Taburiente und einige Nebenwege werden von der kanarische Regierung mit einem Budget von 985.000€ neu befestigt und gesichert.
Bravo.
Obwohl. Schön heit liegt im Auge des Betrachters. Natürlich. Beton.
Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
Penelope hatte das auch schon mal gezeigt: Zu den neu gepflasterten Wegen zählt auch der Weg zwischen dem Mirador de los Andenes und dem Roque de los Muchachos.
WB20260420 1.JPG
WB20260420 2.JPG
WB20260420 3.JPG
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
An mehreren Stellen gibt es Zäune, z. T. wohl zum Schutz von Anpflanzungen - oder um "Freigänger" zu bremsen?
WB20260420 4.JPG
Ich bin mir nicht völlig sicher, aber ich meine, dass der Weg vom Roque zu den beiden Miradores am Espigón del Roque z. T. auch neu angelegt wurde. An diesen Abschnitt konnte ich mich z. B. gar nicht erinnern.
WB20260420 5.JPG
Am Roque selber wird dann schließlich auch erklärt, dass die Wege zum Schutz vor Erosion gepflastert wurden.
WB20260420 6.JPG
¡Hasta luego!
Wolfgang
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich bin mir nicht völlig sicher, aber ich meine, dass der Weg vom Roque zu den beiden Miradores am Espigón del Roque z. T. auch neu angelegt wurde. An diesen Abschnitt konnte ich mich z. B. gar nicht erinnern.
Dieser Abschnitt ist schon seit Jahren gepflastert und dort kann ich es auch nachvollziehen, da der Weg dort in einem deutlich fragileren Terrain verläuft und auch über schmalere Grate verläuft. Der Rest der gepflasterten Strecke verlief vorher auf zumeist richtig breiten Wegen, die erstklassig und sehr einfach zu begehen waren. Da hätte man nur ganz kurze Passagen ausbessern brauchen. Unglaublich, was dort veranstaltet wurde.
Cortado hat geschrieben: So 10. Mai 2026, 20:20An mehreren Stellen gibt es Zäune, z. T. wohl zum Schutz von Anpflanzungen - oder um "Freigänger" zu bremsen?
Und das man jetzt plötzlich mit Zäunen am Betreten von solch fantastischen Plätzen wie diesem gehindert wird kann ich auch nicht nachvollziehen. Dieses Plateau befindet sich in Sichtweite nur ein paar Meter unterhalb des GR 131 und wird trotzdem nur von wenigen Wanderen besucht, ist also keinesfalls überlaufen. Wir waren dort eigentlich immer allein.
DSC_0273_02d.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Vom Pico de la Cruz Richtung Pico de la Nieve ist auch schon ganz viel gepflastert und im letzten Dezember sah es nicht so aus als wären sie da schon fertig.
Und es bilden sich natürlich schon Trampelpfade neben dem Pflasterweg, weil viele Leute scheinbar den anderen Untergrund bevorzugen. Wenn sie die Benutzung der Pflasterstraßen erzwingen wollen, müssen sie noch Zäune hinstellen, oder Leitplanken.
IMG_20251208_131412.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Dieses letzte Foto zeigt gut die Absurdität und die Größe dieses Eingriffs. Wenn man Erosion - die grundsätzlich auch ein natürlicher Prozess ist - schon in solch Terrain unterbinden will, wird es nicht mehr nahvollziehbar und führt zur Verschandelung der Natur.
Das sich kein öffentlich sichtbarer Widerstand unter den großen Wandervereinen La Palmas regt, finde ich erstaunlich.
Ich finde es immer bedauerlicher, dass es gerade mit der angedachten Tour vom Pico de La Nieve zum Refugio Punta de los Roques nichts geworden ist. Da hätte man die Strecke vielleicht noch einmal in ihrer ganzen Schönheit genießen können.
Ein kleiner Trost: Die Erosion wird dazu führen, dass in wenigen Jahren nichts mehr von dieser Rollator-Piste zu sehen sein wird. Träumt man immer noch davon, ganze Busse von Kreuzfahrern da hochzufahren und 30 Minuten wandern zu lassen?
Schade finde ich auch, wie @Lee schon schrieb, dass Refugio Punta de los Roques nicht weiterverfolgt worden ist.
Vielleicht sind diese ausgebauten Streckenabschnitte auch mit ein Grund dafür, warum bei der aktuellen Transvulcania die Streckenrekorde geradezu pulverisiert wurden.
Irgendwie muss man ja auch immer mehr Touristen, welche mit dem Auto anreisen, am besten nur 100m gehen, ein tolles Foto machen und dann aber noch in eines der Besucherzentren einkehren anlocken und zufrieden stellen. Dafür kann man sich dann feiern
Irgendwie will man die Schönheit und die Natur der Insel erhalten, gleichzeitig möchte man aber auch vom Touristenboom der Kanaren eine ordentliche Scheibe abbekommen, um wirtschaftlich auch davon zu profitieren.
Schwierige Angelegenheit und ich bin da auch immer zwiespältig, was und wie man das nun angeht und was man von solchen Sachen halten soll.
-
InShot_20260511_154326284.jpg
-
InShot_20260511_154410083.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich bewege mich durch wilde Orte – zu Fuß, mit dem Fahrrad, oft alleine. Ohne Abkürzungen.
Hier geht es nicht um Ziele, sondern um das Unterwegssein.
Das mit den befestigten Spazier-Autobahnen rings um leicht erreichbare Punkte wie Bergstationen von Seilbahnen oder Parkplätzen an Paßhöhen kennt man ja leider wirklich von vielen anderen Orten der Welt. Ich finde meinen alten Post zu dem Thema nicht mehr (ist wohl schon zu alt), es ging auf jeden Fall auch um den Umbau (oder besser Un-Bau?) des Weges zwischen dem Mirador de los Andenes und dem Roque de los Muchachos... Das ganze hat dem Weg auf jeden Fall einen ganz großen Teil seines Charmes genommen.
Ich würde ja zustimmen, daß man das für die Touris macht, die sich nur für ein Photo in Parkplatznähe aus dem Auto/Bus bewegen, wenn die Wege nur dort so ausgebaut worden wären. Aber die Wege werden ja leider durchgängig gepflastert. Ich glaube kaum, daß sich irgendeiner aus dieser Zielgruppe zu Fuß da weiter als 100-200m vom Parkplatz weg bewegen würde.
Es ist ja noch nicht mal so, daß man besonders steile, abschüssige oder ausgetretene Wegstücke stabilisiert hat, sondern man hat einfach den ganzen Weg zur Wander-Autobahn umgebaut. Und beim Pico de la Cruz oder dem Pico de las Nieves -glaube ich- kommen wirklich nur Wanderer vorbei. Die Ich-fahre-mit-meinem-Auto-direkt-bis-zur-Aussicht-Fraktion kommt da erst garnicht hin...
Ob die Erosion da wirklich so dramatisch zugenommen hat, kann ich nicht ausschließen, da bin ich kein Experte. Aber ich persönlich hatte nicht den Eindruck, daß das so problematische Ausmaße angenommen hätte. Insgesamt kann ich nur sagen, daß ich diese neu ausgebauten Wanderwege nicht nur häßlich finde, ich finde es auch höchst unbequem, auf denen zu laufen. Wie schon gesagt, diese Wege nehmen den Wanderungen einen ganz große Teil ihres Charmes. Wirklich schade.
Vielleicht hat ja mal wieder irgendwer unebedingt an irgendeinem EU-Fördertopf teilhaben wollen.
Ja und für Stöckelschuh- Träger und Trägerinnen scheint mir das auch nur bedingt geeignet. Kann/könnte aber schon ein netter Anblick sein.
(Wir wollen doch ein netter Anblick sein, wenn wir durch die Stadt gehen. Brian. Der Film.)
Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
Ja und für Stöckelschuh- Träger und Trägerinnen scheint mir das auch nur bedingt geeignet
"
Seid ich auf der Zugspitze war und gesehen habe was da abgeht, traue ich den Menschen mit Stöckelschuhen und Badelatschen eine Menge zu. Mehr als ich jemals gedacht hätte.
Als ich das letzte mal am Roque war, war es so voll das die Schranke geschlossen war und die Autos die gesamte Straße vom Parkplatz oben, bis zur nächsten Kurve vollgeparkt hatten. Es liefen dann 2 MA herum und haben versucht Ordnung zu schaffen. Der Parkplatz bzw die Straße am Mirador de Los Andenes war komplett voll, da ging es nur noch Einspurig durch.
Aber das beste war dann, das es einige (nicht wenige) Menschen gab, die dann vom Mirador de Los Andenes zum Roque gegangen sind (auf dem neuen Weg) und oben die Autofahrer angesprochen haben, ob sie sie wieder mit runter nehmen können.
Vieleicht muss man dann ja demnächst dort auch einen Parkplatz reservieren oder per Taxi eine Richtung fahren oder eine Bahn etc. Dann hätte man gleich noch Einnahmen.
Ich bewege mich durch wilde Orte – zu Fuß, mit dem Fahrrad, oft alleine. Ohne Abkürzungen.
Hier geht es nicht um Ziele, sondern um das Unterwegssein.