Kurze Anmerkung hierzu: Deutlich kann man auf diesem Foto den Verlauf der Sperrschicht bei etwa 800m erkennen.
Darunter liegt die recht feuchte und bodennahe Luftmasse. Wegen absinkender Luftmassen darüber findet kein Austausch statt, auch der Dreck bleibt unten.
Oberhalb 800m befindet sich eine Isothermie, dort fällt die Temperatur nicht mehr sondern bleibt bis ungefähr
auf 1.600m auf dem selben Niveau, im heutigen Fall etwa 11°C, die Luft wird mit zunehmender Höhe immer trockener.
Über dieser Schicht gibt es dann wieder eine Temperaturabnahme von ca 0.6°C pro 100m, die Luftfeuchte bleibt niedrig.
Screenshot 2026-02-07 110625.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
NiederBayer hat geschrieben: Sa 7. Feb 2026, 15:18
Pico de la nieve.
15:15 Uhr Ortszeit. 2 Stunden ab Punta de los Roques.
Haben gegen die 70-Minuten-Regel verstoßen.
IMG_20260207_151346.jpgIMG_20260207_151513.jpg
Direkt auf dem Gipfel ist der Wind deutlich spürbar , aber noch nicht unangenehm. Auf dem Anstieg fast durchgehend im Windschatten.
Traumhaft, wie man Gomera und Hierro sieht. Jetzt noch etwas mehr Weitwinkel, dann noch links den Teide…
Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
Konditionell fand ich die Tour gut machbar, wenn man einigermaßen trainiert ist. Es geht zwar schon lang anhaltend bergauf und es kommen schon einige Höhenmeter zusammen, aber selten wirklich unangenehm steil (eigentlich sind nur die letzten 20 Minuten vor dem Reventon richtig steil). Technisch ist die Strecke nicht schwierig, ich sage mal, in etwa vergleichbar mit der Vulkanroute. Also wer die konditionell und technisch bewältigt, packt diese Tour auch.
Der Abstieg von Pico de la nieve zur Höhenstraße ist im oberen Drittel recht unangenehm geröllig, wahrscheinlich wäre es besser gewesen, auf dem GR 131 weiter aufzusteigen bis zum Pico de la Cruz und sich dort abholen zu lassen, das sind dann allerdings noch mal ein paar Kilometer mehr.
Wem der Anstieg zum Reventon zu steil bzw. zu mühsam ist, der könnte auch am Refugio del Pilar starten, das sind dann deutlich weniger Höhenmeter, dafür vielleicht 5 km mehr Strecke.
Ein großes Problem (für mich) möchte ich aber auch nicht verschweigen: Etwa 20 Minuten vor dem Refugio Punta de los Roques (ca. ab dem Pico Coralejo) beginnt eine Passage mit immer wieder recht "beeindruckenden" Tiefblicken in den Abgrund. Und das setzt sich nach dem Refugio für etwa 40 Minuten so fort. Im Rother liest sich das so : "kaum ausgesetzte Stellen". Mir war das aber psychisch fast zu viel und ich bin nur mit großer Mühe über diese Stellen drüber gekommen. Sprich, ich hatte einfach richtig heftig (Höhen-) Angst. Deutlich außerhalb meiner Komfortzone.
Ich werde daher diese Wanderung auf keinen Fall noch mal machen. Was andererseits äußerst schade ist, weil der Streckenverlauf, die Vegetation und die Ausblicke nach Osten sowie nach Westen einfach fantastisch sind. Beim nächsten Mal gehe ich bis zum Pico Colarejo und von dort wieder zurück zum Ausgangspunkt, bis dahin ist es nämlich völlig unproblematisch.
Und abschließend auch noch vielen Dank an Biri für den verlässlichen und detaillierten Wetterbericht und natürlich an unseren Shuttleservice Pe.Ro!
für Deine ehrliche Einschätzung
Was den Abstieg vom Nieve angeht … der südlich verlaufende (stellenweise recht schmale) Pfad ist da deutlich angenehmer zu laufen und bietet auch die schöneren Ausblicke. Leider war er im Nov. 26 teilweise recht stark zugewachsen.
IMG_2762.jpeg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Hallo, eine Frage an die Wetterspezialisten: Wir wollten gerne die Vulkanroute in Angriff nehmen. Ist es wettertechnisch besser morgen oder Mittwoch zu starten? Vielen Dank vorab für die Unterstützung.