In diesem Urlaub wollten wir endlich nachholen, was wir in den letzten Urlauben irgendwie verpennt hatten, den Besuch der höchsten Erhebung El Hierros. Irgendwie war der Gipfel in unseren vorherigen Inselurlauben völlig aus unserem Fokus geraten. Während unserer ersten El Hierro Reise waren wir nachdem es den ganzen Weg über eigentlich eher sonnig gewesen war kurz vor dem Gipfel von einem heftigen, plötzlichen Nebelsturm überrascht worden. Das war ein echt unangenehmes Erlebnis, da es nicht nur saukalt und feucht gewesen war, sondern zwischenzeitlich auch so neblig, dass man keine 10 Meter weit mehr gucken konnte. Da wusste man, warum der Berg Malpaso genannt wird.....Daher drehten wir damals auch lieber um, die Golfosteilwand erschien uns zu nah bei diesem Nebel. Bei unseren nächsten Besuchen war dann entweder das Wetter zu schlecht oder andere Touren hatten gerade Priorität. Und irgendwann hatten wir dieses Ziel regelrecht vergessen.
Es gibt so einige verschiedene Malpaso-Touren zur Auswahl, wir aber entschieden uns für eine entspannte Mischung aus Autowandern und einer Kurzwanderung zum Gipfelplateau. Auf der Cumbre angekommen bogen wir auf die Höhenstraße (HI -45) ab, hielten aber schon bald wieder, da sich vom Straßenrand sofort tolle Ausblicke boten. Auf dem weiten Lapilifeld das direkt daneben rasch steil in Richtung Golfosteilwand abfällt, machten wir gleich eine längere Pause um diese Szenerie bei bestem Wetter zu genießen.
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Wir hätten von hier aus auf dem Camino de la Virgen direkt zum Malpaso wandern können, entschieden uns aber dafür noch ein wenig auf der aussichtsreichen Höhenstraße weiterzufahren.
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Die Ausblicke gen Süden sind vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die Blicke übers Golfotal, diese offene und sanfter abfallende Vulkanlandschaft hat aber auch ihren Reiz.
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Wir fuhren bis zum Cruz de los Reyes, wo die asphaltierte Straße in eine Piste übergeht und parkten dort. Von dort aus ging es zu Fuß auf dem Camino de la Virgen weiter. Die Ausblicke übers Golfotal und die Cumbre waren bei diesem Kaiserwetter phänomenal. Und am Horizont schwebten La Palma, La Gomera und Teneriffa. Perfecto!
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Nach etwa einer halben Stunde gemütlichen Aufstiegs erreichten wir das weite Gipfelplateau des Malpaso das man über eine von der Höhenstraße abzweigende Piste auch mit einem Mietwagen erreichen kann. Aber trotzdem traf man hier nur eine handvoll von anderen Besuchern an und konnte den Ort in aller Ruhe genießen.
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Mal von der anderen Inselseite auf den Teide geschielt.
Las Playas.
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Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
Nach unserem Aufenthalt auf dem Malpaso entschieden wir uns dafür dem Camino de la Virgen noch ein kleines Stück westwärts zu folgen. Diese Ausblicke und die Weite hier oben waren einfach zu verlockend.
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Nach kurzer Zeit rückte der Tanganasoga immer mehr ins Zentrum der Aussicht. Heute wäre ein guter Tag gewesen um den größten Inselvulkan zu besuchen. Von den dichten Wolken in denen ich mich dort ein paar Tage zuvor befand, war nichts zu sehen. Und von hier aus konnte man auch gut erkennen, dass der Besuch dieses Vulkans bestens mit dem Aufstieg zum Malpaso kombinierbar wäre.
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Vom Kamm der Cumbre bekommt man einen großartigen Überblick über den größten Vulkan El Hierros geboten. Er entstand erst lange nach dem Kollaps des riesigen, alten, deutlich höher aufragenden Inselvulkans, der bei seinem Zusammenbruch die prägnante Halb-Caldera des Golfotals samt ihrer sie umrahmenden Steilwände hinterliess. Der Tanganasoga wuchs bei einer späteren Eruptionsphase quasi in das obere Golfotal hinein und seine steil abfallende Nordflanke reicht fast bis zur Küste hinunter. Ihm vorgelagert liegt das große Lavafeld was man unterhalb der Golfosteilwand umwandert, wenn man von der Hoya del Pino kommend aufsteigt. Der Aufstieg zum Tanganasoga selbst erfolgt dann über den Rücken des sich links im Foto befindenden Vorkraters.
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Nach einer Weile rissen wir uns von diesen Ausblicken los und machten uns auf den Rückweg. Nicht weit entfernt vom Camino de la Virgen verläuft die "Höhenstraße". Diese Piste könnte eventuell relativ gut befahrbar sein, zumindest die Geschwindigkeit des einzigen Fahrzeugs was wir dort beobachten konnten, deutete darauf hin.
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La Palma erinnerte mich von diesem hohen Standort aus irgendwie die ganze Zeit an einen großen Wal, der gerade aufgetaucht war und sich ausruht.
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Fortsetzung folgt.....
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Eigentlich erwarteten wir vom Rückweg keine neuen Erlebnisse und Ausblicke da der Weg ja derselbe sein würde. Und es war ja eh schon ein wunderschöner Ausflug gewesen. Aber der Malpaso hatte auch dieses mal eine kleine Überraschung parat, denn innerhalb von wenigen Minuten bauten sich dichte Wolkenbänke auf und schwappten gen Cumbrekamm.
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Aber glücklicherweise brachten die Wolken dieses mal keinen Nebel, Wind und feuchte Kälte, sondern zarte Waberwolken und angenehm milde Temperaturen. Besser ging es kaum, denn so brachte der Rückweg noch einmal neue Eindrücke.
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