Vom Refugio Tinizara auf den Roque Palmero
Verfasst: Fr 14. Nov 2025, 20:09
Die Wanderung ist im Rother Wanderführer als Tour Nummer 37 enthalten.
Nach dem Start am Refugio Tinizara geht es zunächst für ca 10 bis 20 Minuten auf am Ende immer steiler werdender Straße hoch und ab einem dort querenden Forstweg auf einem schmalen Wanderweg weiter nach oben durch den mehr oder weniger lichten Kiefernwald, immer der weiß gelben Markierung des PR 12.1 folgend.
Nach etwa eineinhalb Stunden mal steilerem, mal flacherem Anstieg für etwa 10 Minuten nach rechts auf dem dort querenden PR 12, um einen kleineren Barranco zu durchqueren. Dann bei der nächsten Wanderweg Tafel links hoch auf einem unmarkierten sehr steilen Fahrweg, bis auf eine kleine betonierte Passage unbefestigt. Weiter oben, nach etwa einer halben Stunde, endet der Weg, und es wird etwas flacher.
Ab dort fand ich es etwas mühsam und eintönig, weiter aufzusteigen, die Orientierung ist etwas schwierig, da ja keine Markierung vorhanden ist und auch die Wegspur nicht wirklich gut zu erkennen ist. Wenn man aber immer auf die bereits erkennbaren Erhebungen zuhält, funktioniert das ganz gut. Zumal ziemlich weit oben der GR 131 quert, den kann man eigentlich nicht verfehlen. Ab dort noch ca 10 Minuten auf einem dann wieder ganz gut erkennbaren Pfad bis zur Vermessungssäule auf dem Gipfel.
Nahezu der komplette Aufstieg ab dem Refugio bis zum Gipfel führt durch ein Gebiet das 2023 sehr stark von den Waldbränden betroffen war. Im Kiefernwald, der bis ca 2000 m Höhe reicht, ist allerdings schon wieder alles grün, vor allem die Kiefern treiben schon wieder sehr stark aus. Die niedrigeren Gehölze im Unterholz sind allerdings komplett verbrannt und wachsen auch nur sehr spärlich wieder nach.
Ganz anders sieht es oberhalb der Baumgrenze aus, vor allem nach dem Ende des vorstehend beschriebenen steilen Fahrwegs. Dort sind die Codesosträucher zu Hunderten nur noch verbrannte Gerippe und neue wachsen auch nur sehr langsam nach, anscheinend geht das selbst auf La Palma in dieser Höhe nicht so schnell. Andererseits zum Wandern gar nicht so schlecht, denn in diesem weglosen und ziemlich gerölligen Gelände sich auch noch durch die ganzen Sträucher schlängeln zu müssen, wäre noch mühsamer. Aber ein bisschen bedrückend ist es schon, zumal die ganze Zeit noch ein deutlich wahrnehmbarer Brandgeruch in der Luft liegt.
Ich muss sagen, dass ich ungefähr die zweite Hälfte des Aufstiegs, etwa ab der Baumgrenze, nicht mehr besonders attraktiv fand von der Landschaft und der Vegetation her, man steigt halt immer weiter, weil man den Gipfel schon vor Augen hat, und da will man natürlich auch rauf. Das komplette und richtig tolle Panorama auf die Caldera öffnet sich tatsächlich erst auf den letzten Metern bzw direkt an der Vermessungssäule, vorher schaut man eigentlich immer an die Geröllhänge ran, die man gerade erklimmt. Bei unserem Aufstieg heute waren leider in der Caldera dichte Wolken, so dass man nicht reinschauen konnte, nur die höchsten Gipfel der Cumbre de Caldera schauten raus, und in der Ferne konnte man immerhin über dem Wolkenmeer den Teide deutlich erkennen. Beim Abstieg sieht das natürlich schon wieder ganz anders aus, da hat man eigentlich die ganze Zeit einen freien Blick aufs Meer bis man dann auf etwa 2000 m Seehöhe wieder in den Wald eintaucht.
Ich würde die Tour auf keinen Fall bei Bewölkung oder gar Nebel gehen, zum einen hat man nichts davon, wenn man den Ausblick nicht genießen kann, zum anderen könnte man sich durchaus verirren in den weglosen Gelände.
Nach dem Start am Refugio Tinizara geht es zunächst für ca 10 bis 20 Minuten auf am Ende immer steiler werdender Straße hoch und ab einem dort querenden Forstweg auf einem schmalen Wanderweg weiter nach oben durch den mehr oder weniger lichten Kiefernwald, immer der weiß gelben Markierung des PR 12.1 folgend.
Nach etwa eineinhalb Stunden mal steilerem, mal flacherem Anstieg für etwa 10 Minuten nach rechts auf dem dort querenden PR 12, um einen kleineren Barranco zu durchqueren. Dann bei der nächsten Wanderweg Tafel links hoch auf einem unmarkierten sehr steilen Fahrweg, bis auf eine kleine betonierte Passage unbefestigt. Weiter oben, nach etwa einer halben Stunde, endet der Weg, und es wird etwas flacher.
Ab dort fand ich es etwas mühsam und eintönig, weiter aufzusteigen, die Orientierung ist etwas schwierig, da ja keine Markierung vorhanden ist und auch die Wegspur nicht wirklich gut zu erkennen ist. Wenn man aber immer auf die bereits erkennbaren Erhebungen zuhält, funktioniert das ganz gut. Zumal ziemlich weit oben der GR 131 quert, den kann man eigentlich nicht verfehlen. Ab dort noch ca 10 Minuten auf einem dann wieder ganz gut erkennbaren Pfad bis zur Vermessungssäule auf dem Gipfel.
Nahezu der komplette Aufstieg ab dem Refugio bis zum Gipfel führt durch ein Gebiet das 2023 sehr stark von den Waldbränden betroffen war. Im Kiefernwald, der bis ca 2000 m Höhe reicht, ist allerdings schon wieder alles grün, vor allem die Kiefern treiben schon wieder sehr stark aus. Die niedrigeren Gehölze im Unterholz sind allerdings komplett verbrannt und wachsen auch nur sehr spärlich wieder nach.
Ganz anders sieht es oberhalb der Baumgrenze aus, vor allem nach dem Ende des vorstehend beschriebenen steilen Fahrwegs. Dort sind die Codesosträucher zu Hunderten nur noch verbrannte Gerippe und neue wachsen auch nur sehr langsam nach, anscheinend geht das selbst auf La Palma in dieser Höhe nicht so schnell. Andererseits zum Wandern gar nicht so schlecht, denn in diesem weglosen und ziemlich gerölligen Gelände sich auch noch durch die ganzen Sträucher schlängeln zu müssen, wäre noch mühsamer. Aber ein bisschen bedrückend ist es schon, zumal die ganze Zeit noch ein deutlich wahrnehmbarer Brandgeruch in der Luft liegt.
Ich muss sagen, dass ich ungefähr die zweite Hälfte des Aufstiegs, etwa ab der Baumgrenze, nicht mehr besonders attraktiv fand von der Landschaft und der Vegetation her, man steigt halt immer weiter, weil man den Gipfel schon vor Augen hat, und da will man natürlich auch rauf. Das komplette und richtig tolle Panorama auf die Caldera öffnet sich tatsächlich erst auf den letzten Metern bzw direkt an der Vermessungssäule, vorher schaut man eigentlich immer an die Geröllhänge ran, die man gerade erklimmt. Bei unserem Aufstieg heute waren leider in der Caldera dichte Wolken, so dass man nicht reinschauen konnte, nur die höchsten Gipfel der Cumbre de Caldera schauten raus, und in der Ferne konnte man immerhin über dem Wolkenmeer den Teide deutlich erkennen. Beim Abstieg sieht das natürlich schon wieder ganz anders aus, da hat man eigentlich die ganze Zeit einen freien Blick aufs Meer bis man dann auf etwa 2000 m Seehöhe wieder in den Wald eintaucht.
Ich würde die Tour auf keinen Fall bei Bewölkung oder gar Nebel gehen, zum einen hat man nichts davon, wenn man den Ausblick nicht genießen kann, zum anderen könnte man sich durchaus verirren in den weglosen Gelände.