Wie ich mich in einen Cyborg und wieder zurück verwandelte
Verfasst: Fr 24. Okt 2025, 16:57
Ich dachte ich erzähle euch mal was bei mir in den letzten 11 Monaten so los war und wie sich das Leben als Cyborg angefühlt hat.
Im November letzten Jahres hatte ich einen schweren Unfall in der Kletterhalle. Der Kletterpartner war noch recht unerfahren und hat einen schweren Fehler gemacht als er mich gesichert hat. Ich fiel sieben Meter ungebremst auf den Hallenboden.
Mit dem RTW ging es ins Krankenhaus, wo drei gebrochene Lendenwirbel festgestellt wurden. Der mittlere war ziemlich zertrümmert, so dass zwei Tage später operiert wurde. Bei der OP wurden fünf Lendenwirbel mit Schrauben und Stäben verbunden.
Die Zeit im Krankenhaus und die Wochen danach waren echt nicht einfach und die Schmerzen verdammt heftig. Mental war es ein große Herausforderung positiv zu bleiben. In erster Linie war ich aber dankbar, überhaupt noch laufen zu können, bzw. Überlebt zu haben.
Schon im Krankenhaus habe ich mir geschworen mich nicht unterkriegen zu lassen und mir auch meine Fitness zurück zu erarbeiten. Das war ebenfalls ein hartes Stück arbeitet. Nach acht Wochen durfte ich auf den Crosstrainer im Fitnessstudio und nach drei Monaten endlich wieder Laufen gehen. Auch mit dem Klettern habe ich drei Monate nach dem Unfall wieder gestartet.
Natürlich hatte ich Einschränkungen in der Beweglichkeit und auch quasi täglich Schmerzen im Rücken, besonders, wenn ich acht Stunden angespannt am Schreibtisch gesessen habe.
Fragt mich nicht, wie ich es gemacht habe mit all dem Metall im Rücken, aber einige Monate nach dem Unfall, war ich wieder genauso fit und habe wieder genauso viel Sport gemacht wie vorher. Lediglich Sprints habe ich auf Grund der starken Belastung vermieden und auch mit Gewichten musste ich mich im Fitnessstudio zurückhalten.
Vor zwei Wochen wurde das Metall dann wieder operativ entfernt und ich befinde mich nun zum zweiten Mal in einem Jahr wieder in der Erholungsphase und werde demnächst wieder langsam anfangen die beschädigten Muskeln wieder aufzubauen und meinen Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen.
Und auch wenn Schäden zurückbleiben und meine Wirbelsäule wohl nie wieder so sein wird wie vorher, versuche ich dennoch positiv zu sein und das Gute aus dieser Situation herauszuholen.
Ich habe das Leben und einen gesunden Körper vorher schon nicht als selbstverständlich gesehen. Aber seit dem Unfall bin ich nochmal sehr viel dankbarer als vorher.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag, hatte ich immer ein Bild von mir beim Wandern auf La Palma vor Augen. Die Aussicht das wieder zu können und wieder auf La Palma zu sein, hat mir in der ganzen Zeit unheimlich viel Kraft gegeben.
Es folgen noch ein paar Bilder.
Im November letzten Jahres hatte ich einen schweren Unfall in der Kletterhalle. Der Kletterpartner war noch recht unerfahren und hat einen schweren Fehler gemacht als er mich gesichert hat. Ich fiel sieben Meter ungebremst auf den Hallenboden.
Mit dem RTW ging es ins Krankenhaus, wo drei gebrochene Lendenwirbel festgestellt wurden. Der mittlere war ziemlich zertrümmert, so dass zwei Tage später operiert wurde. Bei der OP wurden fünf Lendenwirbel mit Schrauben und Stäben verbunden.
Die Zeit im Krankenhaus und die Wochen danach waren echt nicht einfach und die Schmerzen verdammt heftig. Mental war es ein große Herausforderung positiv zu bleiben. In erster Linie war ich aber dankbar, überhaupt noch laufen zu können, bzw. Überlebt zu haben.
Schon im Krankenhaus habe ich mir geschworen mich nicht unterkriegen zu lassen und mir auch meine Fitness zurück zu erarbeiten. Das war ebenfalls ein hartes Stück arbeitet. Nach acht Wochen durfte ich auf den Crosstrainer im Fitnessstudio und nach drei Monaten endlich wieder Laufen gehen. Auch mit dem Klettern habe ich drei Monate nach dem Unfall wieder gestartet.
Natürlich hatte ich Einschränkungen in der Beweglichkeit und auch quasi täglich Schmerzen im Rücken, besonders, wenn ich acht Stunden angespannt am Schreibtisch gesessen habe.
Fragt mich nicht, wie ich es gemacht habe mit all dem Metall im Rücken, aber einige Monate nach dem Unfall, war ich wieder genauso fit und habe wieder genauso viel Sport gemacht wie vorher. Lediglich Sprints habe ich auf Grund der starken Belastung vermieden und auch mit Gewichten musste ich mich im Fitnessstudio zurückhalten.
Vor zwei Wochen wurde das Metall dann wieder operativ entfernt und ich befinde mich nun zum zweiten Mal in einem Jahr wieder in der Erholungsphase und werde demnächst wieder langsam anfangen die beschädigten Muskeln wieder aufzubauen und meinen Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen.
Und auch wenn Schäden zurückbleiben und meine Wirbelsäule wohl nie wieder so sein wird wie vorher, versuche ich dennoch positiv zu sein und das Gute aus dieser Situation herauszuholen.
Ich habe das Leben und einen gesunden Körper vorher schon nicht als selbstverständlich gesehen. Aber seit dem Unfall bin ich nochmal sehr viel dankbarer als vorher.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag, hatte ich immer ein Bild von mir beim Wandern auf La Palma vor Augen. Die Aussicht das wieder zu können und wieder auf La Palma zu sein, hat mir in der ganzen Zeit unheimlich viel Kraft gegeben.
Es folgen noch ein paar Bilder.