Achtung, Abzocke!
- nils.k
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Achtung, Abzocke!
Ich habe gestern von einer neuen Masche auf Märkten, die die Identität ihrer Nutzer nicht verifizieren, gehört. Das beste Beispiel dafür ist ebay Kleinanzeigen. Sie läuft aber auch auf anderen Marktplätzen im Internet.
Der Betrug funktioniert so:
Herr Weiß möchte seine teure Kamera zum realen Zeitwert verkaufen. Kein Schnäppchen, sondern ein ganz normaler Verkauf. Er möchte dafür 1.000 € haben. Kaum eingestellt, melden sich schon Kaufinteressenten. Sie feilschen nicht um den Preis und wollen sofort kaufen. Allerdings soll die Ware ins Ausland geschickt werden, vorzugsweise nach Großbritannien. Die Zusatzkosten inklusive Transportversicherung würde der Käufer natürlich übernehmen. Herr Weiß einigt sich auf 1.050 €, Mister Black zahlt per Vorkasse. Sobald Herr Weiß das Geld bekommen hat, soll er die Kamera nach Großbritannien schicken.
Nachdem der Betrag ausgehandelt ist, stellt Mister Black einen anderen Artikel ein, der sehr viel mehr wert ist. Eine Kamera mit einem Wert von 1.800 € zum Beispiel. Doch Mister Black will dafür nur 1.050 € haben. Dieses Schnäppchen fällt Frau Grün ins Auge. Sie nimmt Kontakt mit Mister Black auf und erfährt, dass sie großes Glück hat und den Artikel per Vorkasse bekommen kann.
Nun gibt Mister Black Frau Grün die Bankverbindung von Herrn Weiß. Herr Weiß sieht die Zahlung von Frau Grün und schickt sofort seine Kamera an Mister Black. Ihm kann es ja egal sein, woher das Geld kommt. In diesem Moment verschwindet Mister Black von der Bildfläche. Herr Weiß vergisst die Angelegenheit schnell, nur Frau Grün wartet jetzt auf ihr Schnäppchen. Irgendwann wird ihr klar, dass da etwas nicht stimmt. Sie geht zur Polizei und zeigt Mister Black an. Die Polizei verfolgt den Weg des Geldes und steht schnell bei Herrn Weiß vor der Tür. Sie fordert ihn auf, Frau Grün sofort das unrechtmäßig erhaltene Geld zurück zu überweisen. Nun ist Herr Weiß der Betrogene. Die Adresse seines Paketes hilft nicht weiter, es ist eine anonyme Postfachadresse.
Was kann man tun, damit man nicht auf so etwas hereinfällt? Man darf Zahlungen nur von der Person akzeptieren, die auch Empfänger der Ware ist. Dazu kann man zum Beispiel verlangen, dass die Lieferadresse im Zahlungsbeleg angegeben wird. Die anderen Vorsichtsmaßnahmen gelten natürlich weiter. Zum Beispiel sind die Betrüger stets nur einen oder wenige Tage mit dem Account unterwegs und habe noch keine Bewertungen oder Verkäufe vorzuweisen. Sie kaufen immer sofort ohne Rückfragen und feilschen nie um den Preis. Sie agieren häufig "für einen Verwandten, der keinen Account hat", "für einen Freund" o.ä. Und sie haben stets keine nachprüfbare Adresse, fast immer im Ausland.
Aber man sieht eben auch, dass es immer noch weitere Maschen gibt, auf die man hereinfallen kann...
Der Betrug funktioniert so:
Herr Weiß möchte seine teure Kamera zum realen Zeitwert verkaufen. Kein Schnäppchen, sondern ein ganz normaler Verkauf. Er möchte dafür 1.000 € haben. Kaum eingestellt, melden sich schon Kaufinteressenten. Sie feilschen nicht um den Preis und wollen sofort kaufen. Allerdings soll die Ware ins Ausland geschickt werden, vorzugsweise nach Großbritannien. Die Zusatzkosten inklusive Transportversicherung würde der Käufer natürlich übernehmen. Herr Weiß einigt sich auf 1.050 €, Mister Black zahlt per Vorkasse. Sobald Herr Weiß das Geld bekommen hat, soll er die Kamera nach Großbritannien schicken.
Nachdem der Betrag ausgehandelt ist, stellt Mister Black einen anderen Artikel ein, der sehr viel mehr wert ist. Eine Kamera mit einem Wert von 1.800 € zum Beispiel. Doch Mister Black will dafür nur 1.050 € haben. Dieses Schnäppchen fällt Frau Grün ins Auge. Sie nimmt Kontakt mit Mister Black auf und erfährt, dass sie großes Glück hat und den Artikel per Vorkasse bekommen kann.
Nun gibt Mister Black Frau Grün die Bankverbindung von Herrn Weiß. Herr Weiß sieht die Zahlung von Frau Grün und schickt sofort seine Kamera an Mister Black. Ihm kann es ja egal sein, woher das Geld kommt. In diesem Moment verschwindet Mister Black von der Bildfläche. Herr Weiß vergisst die Angelegenheit schnell, nur Frau Grün wartet jetzt auf ihr Schnäppchen. Irgendwann wird ihr klar, dass da etwas nicht stimmt. Sie geht zur Polizei und zeigt Mister Black an. Die Polizei verfolgt den Weg des Geldes und steht schnell bei Herrn Weiß vor der Tür. Sie fordert ihn auf, Frau Grün sofort das unrechtmäßig erhaltene Geld zurück zu überweisen. Nun ist Herr Weiß der Betrogene. Die Adresse seines Paketes hilft nicht weiter, es ist eine anonyme Postfachadresse.
Was kann man tun, damit man nicht auf so etwas hereinfällt? Man darf Zahlungen nur von der Person akzeptieren, die auch Empfänger der Ware ist. Dazu kann man zum Beispiel verlangen, dass die Lieferadresse im Zahlungsbeleg angegeben wird. Die anderen Vorsichtsmaßnahmen gelten natürlich weiter. Zum Beispiel sind die Betrüger stets nur einen oder wenige Tage mit dem Account unterwegs und habe noch keine Bewertungen oder Verkäufe vorzuweisen. Sie kaufen immer sofort ohne Rückfragen und feilschen nie um den Preis. Sie agieren häufig "für einen Verwandten, der keinen Account hat", "für einen Freund" o.ä. Und sie haben stets keine nachprüfbare Adresse, fast immer im Ausland.
Aber man sieht eben auch, dass es immer noch weitere Maschen gibt, auf die man hereinfallen kann...
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Re: Achtung, Abzocke!
Armer Nils Weiss.
Bin auch schonmal reingefallen, weil Vorkasse per Überweisung vom Girokonto überhaupt eine schlechte Idee ist.
50 € verloren.
Anzeige bei der Polizei per Internetportal, aber von denen niemals wieder etwas gehört.
Lehrgeld gezahlt.
Bin auch schonmal reingefallen, weil Vorkasse per Überweisung vom Girokonto überhaupt eine schlechte Idee ist.
50 € verloren.
Anzeige bei der Polizei per Internetportal, aber von denen niemals wieder etwas gehört.
Lehrgeld gezahlt.
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Re: Achtung, Abzocke!
Ja, Dreiecksgeschäfte, sind meines Wissen schon lange bekannt und vor allem über Paypal sehr oft abgewickelt worden.
Betrifft Paypal: Man darf eben nur an die Adressen senden, die in PayPal hinterlegt worden sind und nicht an andere.
Schon ist man zumindest bei PayPal auf der sicheren Seite.
Und bei solchen Beträgen würde ich telefonieren, das schützt zwar auch nicht unbedingt vor Betrug, aber man hat dann zumindest ein Gefühl, Bauchgefühl?
Alle Antennen auf Habacht.
Ein einziges Telefongespräch würde in 99% der Fälle ausreichen. Wenn nicht sogar 99,99%.
Betrifft Paypal: Man darf eben nur an die Adressen senden, die in PayPal hinterlegt worden sind und nicht an andere.
Schon ist man zumindest bei PayPal auf der sicheren Seite.
Und bei solchen Beträgen würde ich telefonieren, das schützt zwar auch nicht unbedingt vor Betrug, aber man hat dann zumindest ein Gefühl, Bauchgefühl?
Dann sollten sowieso alle, aber auch wirklich alle Alarmglocken angehen die irgendwie noch da sind.nils.k hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 08:31 Sie kaufen immer sofort ohne Rückfragen und feilschen nie um den Preis. Sie agieren häufig "für einen Verwandten, der keinen Account hat", "für einen Freund" o.ä. Und sie haben stets keine nachprüfbare Adresse, fast immer im Ausland.
Alle Antennen auf Habacht.
Ein einziges Telefongespräch würde in 99% der Fälle ausreichen. Wenn nicht sogar 99,99%.
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Re: Achtung, Abzocke!
Interessanter Ansatz, setzt aber, wie bei fast allen Betrugsmaschen, gutgläubiges, wenn nicht naives Handeln Voraus.
Entweder muss Frau Grün im Verwendungszweck der Überweisung keine genaueren Angaben gemacht haben und/oder Herr Weiß (da habe ich jetzt 2mal für gescrollt, weil ich die Namen schon wieder vergessen habe
) hat den Verwendungszweck nicht gelesen. Und da die Banken den Namen ja nicht mehr mit der IBAN vergleichen, gehört der Name IMMER auch noch mal in den Verwendungszweck!
Hätten beide so gehandelt, wäre man stutzig geworden.
Seit dem Bibelverkauf an der Tür hat sich aber scheinbar nix geändert.....
Entweder muss Frau Grün im Verwendungszweck der Überweisung keine genaueren Angaben gemacht haben und/oder Herr Weiß (da habe ich jetzt 2mal für gescrollt, weil ich die Namen schon wieder vergessen habe
Hätten beide so gehandelt, wäre man stutzig geworden.
Seit dem Bibelverkauf an der Tür hat sich aber scheinbar nix geändert.....
Saludos desde el Sauerland
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Re: Achtung, Abzocke!
Geht hier gar nicht. Wenn ich etwas verkaufe oder kaufe, dann nur auf der Insel mit persönlicher Übergabe.
Schon bei den Paketlaufzeiten würden die meisten Käufer doch sofort zur Polizei gehen. Wer glaubt mir denn, dass bis zu sechs Wochen für ein Paket nötig sind!
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Re: Achtung, Abzocke!
Doch, der Goldzahn wird heute nicht mehr verwendet.Seit dem Bibelverkauf an der Tür hat sich aber scheinbar nix geändert.....
Siehe Bibelverkauf bei "Paper Moon"
Der wurde inzwischen an die Rapper weitervererbt
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Re: Achtung, Abzocke!
Jo. Netzkompetenz & Bauchgefühl. ¡Muy difícil! Vor allem wenn die "Schnäppchengier" hinzukommt...
Next Level sind die Fake-Online-Shops. Täuschend echt gemachte Portale, (scheinbar) mit allen Zertifikaten und so.
https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... rnet-13166
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Si naturam sequamur ducem, numquam errabimus - Cicero
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Re: Achtung, Abzocke!
Bei dieser Betrugsmasche könnte Mister Black Dir seine Telefonnummer geben und groß dazu schreiben RUF - MICH - AN!!LasManchas hat geschrieben: Do 2. Sep 2021, 09:09 Ein einziges Telefongespräch würde in 99% der Fälle ausreichen. Wenn nicht sogar 99,99%.
Dann würde er Dir sogar noch am Telefon erklären, wie Du Dein Geld bekommst.
Du wärst dann spätestens mit Zahlungseingang SEHR beruhigt und würdest erst beim Eintreffen der Polizei merken, dass Du betrogen wurdest.
La paz comienza con una sonrisa.
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Re: Achtung, Abzocke!
Deine Antwort kann ich nicht nachvollziehen.
Willst du mir unterstellen ich könnte am Telefon nicht differenzieren zwischen einem der mich vera.schen will und einem echten Käufer der von mir tatsächlich etwas kaufen will?
Du meinst also selbst am Telefon würde ich mich von diesen Personen (die wahrscheinlich nicht mal deutsch können) betrügen lassen?
Willst du mir unterstellen ich könnte am Telefon nicht differenzieren zwischen einem der mich vera.schen will und einem echten Käufer der von mir tatsächlich etwas kaufen will?
Du meinst also selbst am Telefon würde ich mich von diesen Personen (die wahrscheinlich nicht mal deutsch können) betrügen lassen?
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Re: Achtung, Abzocke!
Ja.
Du erwartest ja bei einem Betrug, dass Du kein Geld für Deine Ware erhältst. Aber da eine Zahlung eintriffst, kommst Du gar nicht darauf, betrogen worden zu sein.
Wieso soll die Person deutsch mit Dir sprechen? Die würde Englisch reden.
Du erwartest ja bei einem Betrug, dass Du kein Geld für Deine Ware erhältst. Aber da eine Zahlung eintriffst, kommst Du gar nicht darauf, betrogen worden zu sein.
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