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Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 14:53
von sleipner
Ich würde immer eher dem Physio als dem Orthopäden vertrauen.
... und vor und trotz allem einen schönen Urlaub.

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 15:05
von Siltho
Danke für vielen Antworten. Und ein wenig Kontrarietät gehört für uns in einem offenen Forum auch dazu.... ;)

Der Plan ist es jetzt, beim Orthopäden eine Orthese einzufordern, mit der zumindest ein wenig Mobilität, sprich Gehen, möglich ist. Diese Option hat der Orthopäde bislang nicht zur Auswahl gestellt - es hieß lediglich: "Schiene plus Krücken und nicht belasten". Mal sehen, was er dazu sagt...

@Cletico, @sleipner
Habt Ihr einen Tipp für eine geeignete Orthese? Den können wir dann dem Orthopäden gleich unter die Nase reiben... :grin:

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 15:38
von Teneguía
Off-Topic
:medico:
BlutHirnSchranke.jpg

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 18:54
von Cletico
Prinzipiell brauchst du keine, da die Bänder ja nicht gerissen sind. Dennoch gibt eine Aircastschiene etwas Sicherheit und eine gute Wahrnehmung rund um das Sprunggelenk. https://www.enovis-medtech.de/AIRCAST-Airgo
Dazu normale Gehstützen und den Dreipunktgang.
Und echt nach Physio fragen, der unterstützt euch und kann die Situation einschätzen und eventuell Rücksprache mit dem Orthopäden halten, ob nicht zügiger Belastubg aufgebaut werden kann.
Physios beurteilen anhand von Fähigkeiten die der Patient mit seiner Pathologie hat, die sind nämlich individuell und benötigen eine individuelle Vorgehensweise. Manche müssen in der Tatv6 Wochen entlasten, andere können schon nach zwei Wochen wieder auftreten. Sollte letztgenannter dann trotzdem noch 4 Wochen entlasten? Eher nicht.

Sag dem Orthopäden nicht das ein Physio die Schiene empfohlen hat, die meisten werden sich dann verachten. Sag ein Freund hatte mal so eine….wäre das nicht was?
Oder kauf sie selber!

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 19:08
von Siltho
Vielen Dank für die Info.

Aber leider drehen wir uns so im Kreise. Mit Krücken und Dreipunktgang kommt unsere "sie" überhaupt nicht klar. Deshalb haben wir ja den Trümmer gekauft. Damit läuft die Fortbewegung deutlich besser und die Hände sind immer frei...

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 19:49
von Cletico
Jau, wie gesagt: alles individuell. Ein Physio könnte sie im Gang instruieren …. Das schafft sie dann auch.

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 7. Mai 2026, 00:26
von sleipner
Dem Orthopäden sollte man nicht unter die Nase reiben, woher die Therapiewünsche kommen.
Generell wird dir der Physio besser helfen können. Man muss bedenken, dass der Orthopäde nur ein paar Minuten mit dir und deinem Problem verbringt, der Physio dagegen kann viel mehr Zeit in dich "investieren" (sofern du erstmal ein Rezept hast).
Ich bin immer gut mit Unterarmgehstützen klar gekommen. Ich hatte sechs Wochen Nullbelastung. Die Wohnung im fünften Stock ohne Aufzug war dabei ziemlich lästig und hat einen schlanken Fuß gemacht. Hatte eine SPONK. Der Orthopäde wollte die äußere Kondyle anbohren und mir IGEL-Kram wie Hyperbare Oxygenierung angedeihen lassen. Die weitgehende Nichtbelastung und Geduld haben's letztlich gebracht.

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 7. Mai 2026, 15:18
von Jensemann
Ich oute mich hier auch mal als Physio…
Da wir hier alle nicht wissen, wo im Sprunggelenk das Ödem sitzt, ist es schwierig eine Empfehlung abzugeben.
Frag den Doc mal, was er von einer Fersenentlastungsorthese hält. Gibt es z.B. von Otto Bock, Modell FEO.
Habt ihr ein fähiges (!) Sanitätshaus in der Nähe? Die sollten Ideen haben…

Und wie die Kollegen schon erwähnten, nenne nie einen Physio als Tipgeber…
Viel Glück!

P.S. Verordnungstext muss HMV.nr. 23.03.02.3xxx enthalten

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 7. Mai 2026, 15:45
von mrjasonaut
Eine "Gehhilfe im Flugzeug" ist doch eine 'Flughilfe'.

Ööh.
Flachwitz. :sekt:

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 21. Mai 2026, 15:49
von NiederBayer
Also, ich laufe seit knapp einer Woche mit diesem schicken Teil durch die Gegend, bei mir war die Diagnose allerdings nicht "Ödem", sondern Verdacht auf Bänderriss bzw Teilriss im Sprunggelenk aufgrund heftigen Umknickens. Sah auch ziemlich übel aus, noch ein paar Tagen waren großflächige Blutergüsse zu sehen. Die Schmerzen hielten sich erstaunlicherweise ziemlich in Grenzen, noch drei Tagen habe ich praktisch nichts mehr gespürt. Der Arzt meinte allerdings, ein gerissenes Band tue halt weniger weh als ein "nur" heftig überdehntes.

Das war saublödes Timing, 6 Tage vor dem geplanten Abflug in unseren Korfu-Urlaub. Nachdem der Orthopäde durch Röntgen einen Bruch bzw knöchernen Ausriss ausgeschlossen hatte, hat er das Gelenk erstmal getaped, um abzuwarten, bis die Schwellung zurückgeht.
Am 6. Tag nach dem Unfall kam dann der Verband ab und ich erhielt eine Sprunggelenksorthese. Mit der Anweisung, diese lediglich zum Duschen kurzzeitig abzunehmen und ansonsten 24 Stunden am Tag zu tragen, auch im Schlaf. Und zwar sechs Wochen lang.

Mit der Orthese kann ich relativ normal gehen, auch Treppensteigen und etwas längere Spaziergänge (10000 bis 12000 Schritte, aber das ist wohl schon an der Grenze, wie ich heute feststellen muss).

Das Ding sitzt wirklich fest und gibt dem Gelenk viel seitliche Stabilität und mir auch viel Vertrauen, sodass ich nicht bei jedem Schritt Angst haben muss, noch mal umzuknicken. Dabei kann man das Gelenk in "Längsrichtung" gut bewegen, so dass eine normale natürliche Gehhaltung ermöglicht wird. Die geplanten Wanderungen hier auf der Insel sind allerdings leider ins Wasser gefallen. Allerdings bin ich froh, dass ich mich doch recht gut und normal bewegen kann und wie gesagt auch schon etwas längere Spaziergänge möglich sind, immer schön dosiert.

Ob das für euch eine Option ist, weiß ich natürlich nicht, ich kann nur sagen, für mich ist die Orthese eine große Erleichterung.

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Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 21. Mai 2026, 16:35
von Siltho
Der Orthopäde hat nach viel gutem Zureden Silke dieses sündhaft teure Teil "aufs Auge" gedrückt:


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Soll aber trotzdem den Fuß nicht belasten und weiterhin an Krücken laufen.

Mal sehen, wie das wird.... :roll:

@Niederbayer
Euch trotzdem einen schönen Urlaub...

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 21. Mai 2026, 16:47
von Cortado
Dann wünsche ich gute Genesung unter griechischer Sonne!

¡Hasta luego!
Wolfgang

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 21. Mai 2026, 16:54
von Lee
@NiederBayer

Hört sich alles genauso wie bei Nancy an als sie ihren Bänderriss hatte. Nach ein paar Monaten konnte sie wieder normal wandern.

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Do 21. Mai 2026, 17:02
von Lee
Siltho hat geschrieben: Do 21. Mai 2026, 16:35 Mal sehen, wie das wird.... :roll:
Wird schon bestimmt auch so schön. :thumbup:

Und zumindest die Manrique Sachen kann man ja auch so gut erkunden. Und El Golfo bei richtig Brandung ist auch ohne Wanderung super toll. Die Playa de Famara sowieso.

Aber Ihr seid ja eh Lanzarote Profis, wenn ich mich richtig erinnere.

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Fr 22. Mai 2026, 11:44
von NiederBayer
Siltho hat geschrieben: Do 21. Mai 2026, 16:35 Silke dieses sündhaft teure Teil "aufs Auge" gedrückt:
Darf ich fragen, wie viel das gute Stück gekostet hat? Ich finde ja, medizinische "Hilfsmittel" sind in Deutschland uferlos überteuert. Meine kleine Orthese kostet wohl um die 170 Euro pro Stück (habe noch keine Rechnung) und da ich mich nicht zwischen 2 ähnlichen Modellen entscheiden konnte, habe ich spontan beide gekauft :lol:

Mit dem Hintergedanken, dass ich dann ein Backup habe im Urlaub und eine davon auch mal nass werden darf, weil ich dann ja noch eine zum Wechseln habe, während die andere trocknet. Hat sich bewährt, aber das muss einem der Spaß halt wert sein...

Re: Mit Gehhilfe im Flugzeug

Verfasst: Fr 22. Mai 2026, 11:51
von Siltho
470 EURO....