Es gibt ein neues Video aus der Kabine, aufgenommen beim Start.
Im Moment laufen die Dinge in eine etwas andere Richtung, als von mir vermutet.
Am Ende der RWY, also relativ kurz vor dem Abheben, sind Bremsspuren festgestellt worden,
welche dem Flugzeug zugeordnet werden.
Dies könnte bedeuten, das einige Bremsen beim Startlauf teilweise zu waren, warum auch immer,
und man es im Cockpit nicht gemerkt hat, warum auch immer.
Dies könnte ebenso wie die unten genannten Dinge die verlangsamte Beschleunigung des Flugzeugs erklären.
Vermutlich wird es noch dauern, bevor erste Ergebnisse der offiziellen Untersuchung bekannt gegeben werden, also abwarten.
Der Flughafen MUC ist jedenfalls knapp einem Desaster entgangen.
Täusche ich mich,
oder gibt es hier im Forum einige Mitglieder*innen,
die mit freudigem Gruseln
sich gegenseitig
Flugängste aufzubauen versuchen?
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Mo 17. Aug 2026, 21:13
von Birigoyo
Mensch Andreas, sich mit der Realität zu beschäftigen hat noch nie geschadet.
Es geht eben nicht um die Verstärkung von Flugangst, sondern um das Vermeiden von Verschwörungstheorien .
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Mo 17. Aug 2026, 21:38
von El Jardinero
Andreas Finke hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 21:08
Täusche ich mich,
oder gibt es hier im Forum einige Mitglieder*innen,
Off-Topic
Das heißt heutzutage "Mitgliedernde"
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Di 18. Aug 2026, 18:05
von Birigoyo
Inzwischen haben die Vietnamesischen Behörden eine Info herausgegeben.
Es wurden offenbar erste Gespräche mit den Piloten geführt.
Demnach war das Beschleunigungsproblem im Cockpit nach spätestens der Hälfte der Startstrecke das Thema.
Als V1 (die sogenannte Entscheidungsgeschwindigkeit) überschritten war wurde offenbar richtig entschieden,
den Flieger in die Luft zu bekommen. Angeblich wurde zum Schluss des Startlaufes "full Power" gegeben und der Flieger hochgezogen, wahrscheinlich hat er bei diesem Gewaltakt kurzzeitig mit dem Heck aufgesetzt (Tailstrike).
Ein weiteres Video aus der Kabine ist aufgetaucht:
Wenn das stimmen sollte, dann fehlen uns so was von die Worte...
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Fr 25. Sep 2026, 22:07
von Birigoyo
Der Rampagent gibt alles in FAO ... und München lässt grüßen.
Screenshot 2026-09-25 223440.JPG
Das Embalse de Almendra grüßt nordwestlich von Salamanca - Länge ca. 25km:
Screenshot 2026-09-25 224309.JPG
Kurze Zeit später die Picos de Europa mit einigen Feuern:
Screenshot 2026-09-25 225602.JPG
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Di 29. Sep 2026, 20:04
von Birigoyo
Birigoyo hat geschrieben: Mo 17. Aug 2026, 11:58
Vermutlich wird es noch dauern, bevor erste Ergebnisse der offiziellen Untersuchung bekannt gegeben werden, also abwarten.
Der Flughafen MUC ist jedenfalls knapp einem Desaster entgangen.
"Der Spiegel" schreibt Erhellendes.
Offenbar arbeitete man beim Takeoff die meiste Zeit gegeneinander .
Wenn ich mir anschaue, wie oft Du hier von jwd berichtest, muss das doch ohnehin schon Dein Privatflieger sein, oder?
¡Hasta luego!
Wolfgang
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Mi 30. Sep 2026, 20:50
von Birigoyo
In der letzten Zeit hatten eine Menge Passagiere oft eine Menge Glück, unfassbares Glück, zum Glück.
Das war bei Vietnam Airlines in MUC zum Beispiel auch so.
Heute war das bei dem "Fly Dubai"- Flug von DXB nach TLV auch so. An Bord waren in der Mehrzahl Israelische Touristen.
Das Flugzeug war über Jordanien, als es offenbar zu einer Schlägerei zwischen Kapitän und 1. Offizier im Cockpit kam.
Scheinbar griff der Copilot mit Hilfe eines Messers den Kapitän an.
Das Flugzeug stürzte während des Kampfes in kürzester Zeit von 34.000ft auf 15.000ft und verlor durch die dabei
auftretenden Kräfte offenbar Teile seines Seitenruders.
Durch die Intervention von Kabinencrew und Passagieren konnte die Situation wohl gerade noch bewältigt werden.
Es befanden sich offensichtlich zwei Piloten unter den Passagieren, welche das Flugzeug, nachdem man in das unverschlossene Cockpit vorgedrungen war und den Angreifer überwältigt hatte, abfangen und in Saudi Arabien notlanden konnten. Der stark blutende Kapitän wurde noch während des Fluges erstversorgt.
Aufgrund der teils widersprüchlichen Meldungen in der Presse, sollte man hier mit Interpretationen besonders vorsichtig sein.
Das deutlich beschädigte Flugzeug nach der Notlandung in Tabuk (KSA).
HTdb6C-WEAAkv4W.jpg
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Mi 30. Sep 2026, 22:52
von Schnecke
Es gibt mehrere Dinge, die ich bisher merkwürdig finde - vielleicht bekommen wir ja auch noch ein paar weitere Infos ...
1. Ich habe in diversen Medien unterschiedliche oder unklare Aussagen gehört oder gelesen:
zuerst hörte/las ich, die Piloten hätten sich im Cockpit geprügelt...
dann wurde mal der Ko-Pilot als Angreifer genannt - dann mal der Pilot - bei der 3.Version wurde das unklar geäußert.
2. Wie/wer konnte die Cockpit-Tür tatsächlich öffnen - soll ja seit Jahren nur noch von innen möglich sein - oder
einen der Piloten kann man auf einem Video blutend am Boden liegen sehen, der Andere soll allerdings auch verletzt
und blutend gewesen sein ...?
3. Ja, es kann Zufall sein, dass 2 weitere Piloten unter den Passagieren waren (angeblich um in Tel Aviv einen Flieger zu
übernehmen ...) ?
Re: Flieger blues abseits von La Palma
Verfasst: Do 1. Okt 2026, 08:01
von Penelope
1. Der Co-Pilot aus dem Oman soll den indischen Piloten mit einem Messer angegriffen haben
2. Dieser soll die Cockpit-Tür noch öffnen haben können
3. Ja, ziemlicher Zufall