Falsche Planung.
Ich lasse mein Gepäck einfach hier...
Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
NiederBayer hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 16:00
Ich drücke euch trotzdem die Daumen, dass das Gepäck mitkommt.
Danke aktuell ist die Frage, ob wir selbst im Flieger sitzen werden. Stand jetzt; Ankunft in LIS um 18:13 Uhr … Weiterflug um 18:30 Uhr. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
[Augustinus Aurelius]
Quatsch. Die warten. Alles andere kommt sie zu teuer. Nimm dir Zeit und nicht das Leben. Aber angurten! Upps. Vergessen.
Habt Ehrfurcht vor den Pflanzen, denn alles lebt durch sie. J.W.v.Goethe
Toutes choses sont dites déjà; mais comme personne n’écoute, il faut toujours recommencer. André Gide
Du landest in Lissabon und denkst noch: „Okay, das wird sehr, sehr knapp – könnte aber klappen.“ Dann rollt der Flieger über das Vorfeld … und rollt, und rollt, und rollt – das Terminal längst außer Sicht. Parkposition außerhalb. Alle Hoffnung erst einmal dahin.
Umso mehr möchte ich die vorbildliche Organisation von TAP bzw. dem Flughafen loben – wer genau verantwortlich war, lässt sich nicht sagen. Direkt am Flugzeug standen Busse bereit, davor Mitarbeiterinnen mit Schildern, auf denen die Anschlussflüge vermerkt waren. Rund 25 Passagiere wurden so zu dem Flieger gebracht, der nur wenige Meter entfernt stand.
Der Abflug nach Frankfurt wurde zudem um 15 Minuten verschoben, sodass sogar unser Gepäck noch umgeladen werden konnte.
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[Augustinus Aurelius]
Betrieb am Frankfurter Flughafen vorübergehend eingestellt Wegen starken Schneefalls hat der größte deutsche Flughafen in Frankfurt den Betrieb vorübergehend eingestellt.
Im Westen soll es nachts zudem Glatteis geben. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... t-glatteis
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[Augustinus Aurelius]
Die Passagiere des Lufthansa-Flugs LH2446 von München nach Kopenhagen haben die Nacht zum Freitag (20. Februar) unfreiwillig in einem gestrandeten Flugzeug verbringen müssen. Der für 21.30 Uhr geplante Flug wurde nach mehreren Verzögerungen komplett gestrichen, wie aus Informationen der Lufthansa-Website hervorgeht.
Die Reisenden waren zu diesem Zeitpunkt bereits an Bord des Airbus A320neo, der von einem abgelegenen Standplatz starten sollte. Laut Berichten von Passagieren informierte die Crew sie etwa alle 30 Minuten über Versuche, Busse zu organisieren, um sie zurück zum Terminal zu bringen.
Gegen 2 Uhr morgens sollen die Passagiere dann von der Besatzung die Nachricht erhalten haben, dass der Flughafen geschlossen sei und alle Busfahrer nach Hause gegangen seien. Die Fluggäste mussten daher den Rest der Nacht an Bord des Flugzeugs verbringen, wie das Branchenmagazin "One Mile at a Time" unter Berufung auf eine dänische Boulevardzeitung berichtet.
Besonders unangenehm war die Situation an Bord wegen der Bestuhlung. Besagter Airbus war wie für Kurzstrecken üblich bestuhlt, heißt: Enge Sitze mit wenig Abstand voneinander, keine Decken oder Kissen, wie man es von Langstreckenflügen kennen würde. Außerdem gab es nur einen begrenzten Vorrat an Essen und Getränken.
Der Flughafen München ist neben dem Frankfurter Flughafen eines der großen Lufthansa-Drehkreuze und fertigt jährlich über 40 Millionen Passagiere ab. Trotz dieser Größe und Bedeutung konnte offenbar keine Lösung für die gestrandeten Reisenden gefunden werden.
Erschwerend kam hinzu, dass der Flughafen München eine strikte Nachtruhe ab Mitternacht hat. Diese Regelung schränkt den Betrieb in den Nachtstunden erheblich ein und könnte ein Faktor bei den Schwierigkeiten gewesen sein, die Passagiere vom Flugzeug zu holen.
Erst in den frühen Morgenstunden wurden die Reisenden schließlich zum Terminal gebracht. Dort buchte die Lufthansa sie auf andere Flüge nach Kopenhagen um. Die ersten Passagiere wurden für den 6.40-Uhr-Flug eingeplant, der allerdings ebenfalls eine Verspätung von etwa einer Stunde hatte.
Die dänische Boulevardzeitung "Ekstra Bladet" hatte zuerst von dem Fall berichtet und um eine Stellungnahme der Lufthansa gebeten. Dort hieß es: Der Grund für die massive Verspätung seien die starken Schneefälle am Donnerstag gewesen, wodurch es zu vorübergehenden Sperrungen der Start- und Landebahnen kam. Das Flugzeug, das eigentlich nach Kopenhagen abheben sollte, musste gemäß den Anweisungen des Münchner Flughafens jedoch auf dem Vorfeld bleiben.
Das ganze schlägt mittlerweile ziemlich hohe Wellen und hat es in die Berichterstattung diverser Medien geschafft. Unter anderem SPIEGEL ONLINE, auch Süddeutsche online hat darüber berichtet einschließlich Kommentar, BR24 im Fernsehen und im Internet.
Unsere Lokalzeitung (Passauer Neue Presse) ebenfalls und vermutlich viele andere Lokalzeitungen auch, zumindest in Bayern. In München wird der Vorfall anscheinend sogar zum Wahlkampfthema im aktuellen Kommunalwahlkampf (die Stadt München ist nach meinem Wissen Hauptgesellschafter der Flughafen GmbH).
Würde mich nicht wundern, wenn jetzt irgendein Bauernopfer gefunden wird und seinen Managerposten räumen muss. Wobei, einigermaßen krass finde ich die Sache natürlich schon. Man stelle sich nur vor, es wäre in einem der Flugzeuge zu einem medizinischen Notfall oder einem technischen Problem gekommen. Hätte man dann die Passagiere über Notrutschen evakuieren müssen und von der Feuerwehr oder einem externen Rettungsdienst abholen lassen müssen?
Sowohl die Lufthansa als auch der Flughafen haben mittlerweile um Entschuldigung gebeten, die Lufthansa hat den Passagieren laut eigener Aussage eine Entschädigung angeboten.
Übrigens ist bisher immerzu ausschließlich von den Passagieren die Rede, wer denkt denn eigentlich mal an die Besatzungsmitglieder? Die waren ebenfalls in den Flugzeugen sozusagen eingesperrt und mussten sich sogar noch um die Passagiere kümmern, soweit es ihnen halt möglich war.