Kraftwerke zur Stromversorgung

Allgemeine Themen rund um die Kanareninsel La Palma
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mrjasonaut
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von mrjasonaut »

Abgefahrnes Dorf in Brbg. Kam gerade im Radio. Chefin: "30 km weiter kennt uns niemand. Aber die ganze Welt besucht uns."

Feldheim: Das Dorf ist eine der wenigen energieautarken Gemeinden Deutschlands und stellt Strom und Wärme aus Wind- und Biogasanlagen her – kostengünstig und klimaneutral.

12€Cent die kWh

https://nef-feldheim.info/energieautarkes-dorf/

https://www.deutschlandfunkkultur.de/en ... g-100.html
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nils.k
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

In Berlin, Frankfurter Allee, plant eine Wohnungsbaugenossenschaft den Bau von vier Kleinwindanlagen auf dem Dach eines Wohnhochhauses. Mit dem Strom sollen 100 Wohnungen versorgt werden.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/a ... lagen.html
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mrjasonaut
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von mrjasonaut »

Erweiterungsbau von Nils im Hafen von Garafia, 2024.

Wasserstofftankanlage, Wasserstoff aus schmutzigem Meerwasser mit Strom aus Sonne.

https://www.adelaide.edu.au/newsroom/ne ... n-hydrogen
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Dirk (gelöschter User weil inaktiv)

Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Dirk (gelöschter User weil inaktiv) »

Wie ist das mit Geothermiekraftwerken? Ist jemanden bekannt, das dies mal auf der Insel diskutiert wurde?
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nils.k
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

La Palma könnte das Paradebeispiel für eine dezentrale nachhaltige Energieversorgung. Die billigste Energie liefern heute Solaranlagen und Windräder. Sonne und Wind haben wir ja hier reichlich, auch im Winter.

Wenn man im privaten Bereich den Ausbau von autoconsumo-PV-Anlagen fördert, dazu einige Solarparks aufbaut und im kargen Nordwesten eine Handvoll Windräder hinstellt, braucht man weder Offshore-Windparks noch Geothermiekraftwerke. Die sind wieder etwas für die großen Konzerne, die dann nach Belieben den Strompreis festlegen oder Subventionen abgreifen können.
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von elhierron »

Nils
wie ist die aktuelle Gesetzeslage in ES / SPC ? Mein ehemaliger Nachbar schwärmte von einer PV Anlage zum Eigenbedarf und den Rest wollte er einspeisen um damit Geld zu verdienen .... lohnt das ?

PS: wir sind auch am überlegen ob wir uns auf unser neues Domizil (fast je fertig) eine PV Anlage + Puffer zulegen sollen
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nils.k
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

Nein, das geht nicht. Man kann zwar mit der Einspeisung Geld verdienen, aber dann ist man Erzeuger und nicht mehr privater Anlagenbetreiber und unterliegt viel schärferen gesetzlichen Regelungen (so wie bei Euch der Solarpark).

Wenn man eine autoconsumo-Anlage baut, dann kann man nur soviel einspeisen, wie man im gleichen Abrechnungsmonat aus dem Netz entnommen hat. Es ist also möglich, die Stromrechnung mittels Einspeisung bis auf den Preis für die potencia zu drücken. Speist man darüber hinaus ein, bekommt man dafür keine Vergütung und der Netzbetreiber bedankt sich für das Geschenk.

Aber das spanische Modell hat auch einen Vorteil: man kann eine autoconsumo-Anlage ohne Genehmigung aufbauen und betreiben, auch wenn sie mit dem ENDESA-Netz verbunden ist. Nur wenn man einspeisen will, braucht man das teure boletin von ENDESA dafür.

Eine PV mit Pufferspeicher lohnt sich hier immer! :grin:
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von elhierron »

Danke Nils !
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Einstein
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Einstein »

nils.k hat geschrieben: Mi 8. Feb 2023, 16:41 Nein, das geht nicht. Man kann zwar mit der Einspeisung Geld verdienen, aber dann ist man Erzeuger und nicht mehr privater Anlagenbetreiber und unterliegt viel schärferen gesetzlichen Regelungen (so wie bei Euch der Solarpark).

Wenn man eine autoconsumo-Anlage baut, dann kann man nur soviel einspeisen, wie man im gleichen Abrechnungsmonat aus dem Netz entnommen hat. Es ist also möglich, die Stromrechnung mittels Einspeisung bis auf den Preis für die potencia zu drücken. Speist man darüber hinaus ein, bekommt man dafür keine Vergütung und der Netzbetreiber bedankt sich für das Geschenk.

Aber das spanische Modell hat auch einen Vorteil: man kann eine autoconsumo-Anlage ohne Genehmigung aufbauen und betreiben, auch wenn sie mit dem ENDESA-Netz verbunden ist. Nur wenn man einspeisen will, braucht man das teure boletin von ENDESA dafür.

Eine PV mit Pufferspeicher lohnt sich hier immer! :grin:
sorry, das verstehe ich jetzt nicht aber es ist ja auch schon ein bisschen spät und ich habe den ganzen Tag gearbeitet...

Also ich kann mit meiner autokonsumo Anlage, also Strom zum Eigenverbrauch, so viel Strom ins Netz einspeisen wie ich dann auch im gleichen Monat entnehme?
Das ganze dann ohne große Genehmigung und sonstigen Heckmeck?
Dann wären ja die netzwechselrichter die ich gerade mit auf die Insel gebracht habe total ideal, denn zum einen sind sie an das oder für die Vorschriften des spanischen Netz zulässig bzw einstellbar...
Die lasse ich dann tagsüber ohne Drosselung vollgas laufen und versuche natürlich möglichst viel von dem selbst erzeugten Strom selber zu nutzen den Überschuss speise ich dann ins Netz ein und verbrauche ihn dann nachts?
Das ganze funktioniert dann ohne Batterie Puffer, deshalb relativ preiswert und verschleißarm.
Liebe Grüße Manuel

... nur was du nicht gemacht hast , kannst du bereuen...
stonefights (selbst gelöschter User)

Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von stonefights (selbst gelöschter User) »

Falls ich den Installateur meiner neu in Betrieb genommenen Anlage richtig verstanden haben sollte, vergütet Endesa einen geringeren Preis für die eingespeisten "Kilos" als ich zahlen muss für die entnommenen "Watts" 😉
Sollte das also richtig sein (@nils.k ?), so geht deine "Rechnung" bzw. Vorhaben nicht auf im Rahmen eines gewollten "0"-Summen Spiels... 😞
LG
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

Einstein hat geschrieben: Mi 8. Feb 2023, 21:05 Also ich kann mit meiner autokonsumo Anlage, also Strom zum Eigenverbrauch, so viel Strom ins Netz einspeisen wie ich dann auch im gleichen Monat entnehme?
Das ganze dann ohne große Genehmigung und sonstigen Heckmeck?
Dann wären ja die netzwechselrichter die ich gerade mit auf die Insel gebracht habe total ideal, denn zum einen sind sie an das oder für die Vorschriften des spanischen Netz zulässig bzw einstellbar...
Die lasse ich dann tagsüber ohne Drosselung vollgas laufen und versuche natürlich möglichst viel von dem selbst erzeugten Strom selber zu nutzen den Überschuss speise ich dann ins Netz ein und verbrauche ihn dann nachts?
Das ganze funktioniert dann ohne Batterie Puffer, deshalb relativ preiswert und verschleißarm.
Zunächst brauchst Du für die Einspeisung immer die Genehmigung des Netzbetreibers. Das boletin zu bekommen ist aber nicht ganz einfach, weil die Technik von ENDESA zugelassen sein muss. Mit einem Victron-Wechselrichter der ersten Generation kann man es nicht bekommen, mit dem Victron MultiPlus II dagegen schon. Die Beantragung macht der Installateur, Kosten um die 700 €.

Dann kannst Du sogar mehr einspeisen als Du aus dem Netz entnommen hast. Da die Einspeisevergütung niedriger ist als der Bezugspreis, bekommst Du auch mehr kWh vergütet als Du entnimmst, und zwar solange, bis der Wert des Strombezugs Null ist.

Ein Rechenbeispiel von Escandinaviaelectricidad.es:
ejemplo.JPG
Der Kunde hat in dem Monat 162 kWh mit einem Wert von 46,59 € entnommen. Im gleichen Monat hat er 646 kWh ins Netz eingespeist. Der Stromanbieter zahlt eine Vergütung von 19,1517 ct/kWh (bei Escandinaviaelectricidad variiert die Einspeisevergütung je nach Monat, im Winter gibt es deutlich mehr als im Sommer. Andere Anbieter zahlen deutlich weniger).
Da aber nur maximal 46,59 € vergütungsfähig sind, zahlt das Unternehmen nur den Gegenwert von 243 kWh aus. Der Rest geht gratis ins Netz.

Wenn es der Kunde schaffen würde, auch nur genau diese 243 kWh einzuspeisen, hätte er tatsächlich pro kWh mehr als 19 ct bekommen. Bei seinen 646 kWh sind es leider nur 7,2 ct/kWh.
Man kann aber nicht genau auf diese Höhe der Einspeisung hinarbeiten, die man mindestens machen muss. Dazu müsste man ja vorab wissen, wieviel man in dem Monat aus dem Netz ziehen wird. Später müsste man dann jedesmal aktiv am Wechselrichter einstellen, dass er nichts mehr einspeisen darf.

Der ganz entscheidende Haken bei diesem Konstrukt ist aber, dass man dann trotz einer sauberen PV-Stromerzeugung fast die Hälfte seines Verbrauchs über das stinkende Kraftwerk hätte. Das will ja nun wirklich niemand - außer ENDESA.

Daher habe ich mich entschieden, meinen gesamten Verbrauch über meine Anlage zu generieren, verzichte aber dafür komplett auf die Einspeisung. Das Netz habe ich lediglich als Reserve, auf die ich zugreifen könnte, wenn es bei mir ein Problem gibt oder ich dringend mehr Strom brauche als ich erzeuge. Insgesamt sind das nur wenige kWh im Jahr.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

Roger schreibt gestern in seinem Blog, dass IBERDROLA (der größte spanische Stromkonzern) seinen Kunden anbietet, auch den Preis für die potencia mit der Einspeisung zu verrechnen. Auf der Rechnung bleibt dann nur noch der sehr kleine Betrag für die Sozialumlage (bono social) stehen. https://www.idafe.com/German/51blog_de.html

Da lohnt sich ein genauerer Blick auf die Zahlen. Natürlich ist es verlockend, die Stromrechnung fast komplett "erstattet" zu bekommen. Aber am Ende zahlt der Kunde doch wieder drauf.
Bei einem Preis für die potencia von 13,50 €/mon und einer Einspeisevergütung von 0,10 €/kWh muss man jeden Monat 135 kWh einspeisen, um diese Rechnungsposition auf Null zu bekommen.

Für jede kWh, die man aus dem Netz entnimmt, werden derzeit noch einmal etwas mehr als 1,8 kWh Einspeisung fällig. Benötigt man 100 kWh im Monat (außerhalb der autoconsumo-Erzeugung tagsüber), muss man zusammen mit der Menge für die potencia mindestens 318 kWh einspeisen. Erst dann ist der Rechnungsbetrag kompensiert.

Im Sommer wird man aber noch jede Menge mehr einspeisen, ohne eine weitere Vergütung zu bekommen. Ein super Geschäft - für ENDESA, die dann auch noch ihren Schwerölstrom munter weiter verkaufen können. :thumbdown:
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von LasManchas »

Es ist wie bei allen Unternehmen, die haben nix zu verschenken. Wer bei einer Bank ein Zertifikat kauft und er denkt er hat einen guten Deal gemacht, dann war das ein guter Deal, für die Bank.
Alle Produkte die undurchschaubar sind haben eins im Sinn, nämlich daß der Verbraucher es nicht versteht. Nur dann ist es einfach Geld zu verdienen. Und wenn ein Stromvertrag so ausgestaltet ist wie oben, dann lesen sich viele das gar nicht bis zum Ende durch sondern unterschreiben einfach, weil sie ja offensichtlich nen guten Deal gemacht haben und Geld sparen.
Holzauge sei wachsam ..
Bin zwar bei Iberdrola, einfach weil Endesa auf Anfrage meine Potencia nicht runterregeln sondern erst noch einen Techniker vorbei senden wollte. Iberdrola machte es ohne Murren.
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Einstein
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Einstein »

" Das Cabildo de La Palma hat bereits 420.000 Euro an 140 Personen ausgezahlt, die eine Beihilfe für die Installation von Solaranlagen auf ihren Häusern beantragt haben. Sechs Unternehmen erhielten ebenfalls Subventionen in Höhe von 33.533 Euro.

Weitere 64 Antragsteller erhalten eine Zahlung von insgesamt 180.000 Euro nach Abschluss der Arbeiten, da diese keine Vorauszahlung beantragt haben. Die Subvention umfasst insgesamt 599.573 Euro für die Installation von Photovoltaik-Panels in 204 Häusern. “
aus La Palma 24...

Weiß denn vielleicht jemand wie man an diese Subventionen kommt?
Liebe Grüße Manuel

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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

Guckst Du hier:
https://sedeelectronica.cabildodelapalm ... 1676033180

Die Bewerbungsfrist für diese Subvention endete am 28.10.2022. Es gab mehr Anträge als Geld zu verteilen war. Deshalb wurde im Losverfahren entschieden, wer den Zuschuss von jeweils 2.950 € bekommt. Die Liste aller Personen, die bedacht wurden, steht auch im Dokument.
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Sole14 (gelöschter User weil inaktiv) »

Wie, es gibt jetzt keine Förderung mehr für Solaranlagen?
Eigentlich seht es ja noch überall in Ihren Angeboten dabei.
Schweinerei, wie immer. Mit dem Einspeisen ist ja auch der Betreiber der Gewinner aber ich denke mal, wenn ich trotz allem
damit meinen eigenen Verbrauch decken kann, sollte es mir doch egal sein oder irre ich da?
Dann kann ich ja gleich den vollen Strompreis bezahlen. Bis ich 10.000 Euro voll habe, dauert auch seine Zeit.
Wer bietet den mit guter Beratung Solaranlagen an?
Lohnt sich das, nur für den Winter?
Danke euch, schön Sonntag wünsche ich
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Hajo Haspe »

"Wer bietet den mit guter Beratung Solaranlagen an?

Frag mal den Max von Solarmax.
Der macht das schon lange und hat die entsprechende Erfahrung.
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von nils.k »

Sole14 hat geschrieben: So 19. Mär 2023, 01:21 Wie, es gibt jetzt keine Förderung mehr für Solaranlagen?
Eigentlich seht es ja noch überall in Ihren Angeboten dabei.
Schweinerei, wie immer. Mit dem Einspeisen ist ja auch der Betreiber der Gewinner aber ich denke mal, wenn ich trotz allem
damit meinen eigenen Verbrauch decken kann, sollte es mir doch egal sein oder irre ich da?
Ja, da irrst Du.

Wenn Du eh nur im Winter hier bist, also nicht als Resident auf der Insel lebst, würde Dir der spanische Staat ohnehin keine Förderung ausreichen. Als Schweinerei würde ich das nicht bezeichnen.

Heutzutage baut man sich eine Fotovoltaik, um Geld zu sparen (auch 10.000 € sind bei steigenden Strompreisen schnell weg), um sich vom Versorger unabhängig zu machen - und um etwas für die Umwelt zu tun. Gerade auf La Palma hat man doch die Abgasfahne des Dieselkraftwerks ständig vor Augen, da ist der Effekt einer unabhängigen Stromversorgung sehr konkret!

Eine PV-Anlage lohnt sich auf den Kanaren auch im Winter. Erträge von mindestens 50% gegenüber dem Sommer sind hier durchaus drin. Das kann man mit PVGIS schnell herausfinden: https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/de/
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von Hajo Haspe »

"Gerade auf La Palma hat man doch die Abgasfahne des Dieselkraftwerks ständig vor Augen"
Dagen kann man in der Tat was machen, gegen die Vukanfahne und ihre schädigenden Abgase leider nicht.
(zumindst nichts wirksames)
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Re: Kraftwerke zur Stromversorgung

Beitrag von elhierron »

https://idafe.com/German/51blog_de.html

heute im Blog von Roger zum Thema Alternative Energien

... Wir haben noch viel zu tun um Wind- und Sonnenenergie besser zu nutzen, denn beide zusammen generieren in Spitzenzeiten keine 20 % des Energieverbrauchs von La Palma.

In den letzten Jahren hat das Cabildo die Installation von Fotovoltaikanlagen mit rund 600.000 € pro Jahr unterstützt und die Anträge dafür waren immer größer als das vorhandene Geld. Interesse von Privatpersonen besteht ganz offensichtlich und die Installation einer Fotovoltaikanlage kann sich nun auch in weniger als 10 Jahren amortisieren. Dazu tragen auch die verschiedenen Produkte der Vermarkter bei. So haben einige virtuelle Batterien auf den Markt gebracht, welche die teuren Batterien für Hausinstallationen kompensieren. Dabei handelt es sich eigentlich nur um ein Konto, auf welchem überschüssige generierte Energie in Geldform gespart werden kann ...

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