Immerhin haben heute Lula in Brasilien und die Studenten in Serbien die Wahlen gewonnen. Keine Illusionen, regieren wird in beiden Fällen viel schwieriger als Wahlen gewinnen, aber Bolsonaro und Vucic sind erstmal weg.
"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben." - Hans Christian Andersen
In Brasilien will der Unterlegene natürlich auch nicht anerkennen und will das Ergebnis anfechten. Unter anderem mit dem Grund: "...dass die Wahllokale 2 Stunden länger geöffnet waren als bei der normalen Wahl vorher".
Als (hoffentlich) normal denkender Mensch frage ich mich, wie benagelt muss man sein, ein derartiges Argument zu konstruieren.
Das zeigt doch auch dem letzten Zweifler, dass Bolsi Demokratie einen Scheiß interessiert.
Apfel <----> Stamm!
Saludos desde el Sauerland
El Jardinero *** Star Wars is SciFi, Star Trek is Future. ***
El Jardinero hat geschrieben: Mo 26. Okt 2026, 09:27
In Brasilien will der Unterlegene natürlich auch nicht anerkennen und will das Ergebnis anfechten. Unter anderem mit dem Grund: "...dass die Wahllokale 2 Stunden länger geöffnet waren als bei der normalen Wahl vorher".
Als wenn das so noch nicht absurd genug wäre: Die verlängerte Öffnung hatte Bolsonaro zusammen mit Lula am Wahltag selber beantragt!
Und in Sachen Audi muss ich nun auch aktiv werden. Meiner ist zwar nur ein kleiner, alter Gebrauchter, aber ich hätte jetzt gerne einen Aufkleber a la "Ich habe den schon gekauft, bevor Döllner in Donalds Arsch abgetaucht ist!" ...
Ökonomisch unbestritten eine sinnvolle Maßnahme, sie soll Audi mehr als eine Milliarde Euro im Jahr an Zöllen ersparen.
Ob das nun in dieser Art verkündet werden muss in Anbetracht der bevorstehenden MidTerms und sich damit der Autokrat in seinen wirren Zollentscheidungen bestätigt fühlt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Übrigens: BMW und Mercedes haben schon seit langem große Werke in den USA.
...ehm, nö, halbwegs "vernünftig" war an der Aktion absolut nichts.
Der vorhersehbare Image-Schaden von Audi ist in D oder gar in der EU so gewaltig, dass in diversen Kanälen bereits über eine russische Intervention spekuliert wird.
Natürlich war an der Aktion nichts Vernünftiges. So eine (noch nicht einmal fixe) Investitions-Entscheidung im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung eines Autokraten kund zu tun und damit Teil einer politischen Inszenierung zu werden, ist zumindest instinktlos.
Wie sich das Ganze auf dem Umsatz von Audi in Deutschland und Europa auswirkt, wird sich zeigen.
Auch wird es die Verhandlungsposition von Audi den Gewerkschaften gegenüber in Bezug auf Werksschließungen und Entlassungen in Deutschland nicht gerade steigern.
Spannend auch, wie sich der Vorfall auf die Karriere des Herrn Döllner auswirkt.