Heute eine kleine "Aufwärmrunde "auf der cumbre vieja gedreht. Wobei eigentlich klar sein hätte müssen, wie das bei uns wieder endet...
Zunächst vom Refugio del Pilar nach Süden auf der Forstpiste (PR LP 16) in einer guten Stunde bis zum Llano de las moscas, das ist wirklich gut zum Einlaufen, so gut wie kein Höhenunterschied, die erste halbe Stunde vielleicht maximal zwei bis drei Prozent Steigung, danach dann leicht bergab oder eben. Dann von dort auf dem SL 125 in etwa einer Stunde hoch auf den Grad der cumbre vieja in der Nähe des Nambroque. Ein richtig toller Weg, meist relativ sanft durch unberührten Kiefernwald ansteigend, erst die letzten 15 Minuten ein bisschen steiler, aber auch nicht dramatisch. Auf diesen etwa zwei Stunden vom Refugio bis hoch zu dem Sattel nördlich vom Nambroque haben wir übrigens genau null andere Menschen getroffen.
Von dort sind wir dann auf dem GR 131 ein Stück Richtung Süden gewandert bis unterhalb der beiden Deseadagipfel. Aufgrund des sehr starken Windes (siehe Wetterthread) sind wir auf dem Anstieg zur Deseada I wieder umgekehrt und zurück gewandert bis zum Nambroque. Dort hielten wir es aber auch nur kurz aus, daher wieder zurück auf die Vulkanroute und Richtung Norden abgebogen. Wir haben dann die inoffizielle Variante über die Montaña los Charcos genommen, auch eine sehr schöne Strecke und sehr einsam (im Vergleich zur Vulkanroute). Die Montaña Pelada haben wir dann aber aufgrund des erneut starken Windes im wahrsten Sinne des Wortes rechts liegen gelassen und sind frei abgestiegen nach links bis hinab zum Hauptweg. Auf diesem dann zurück bis zu unserem Auto, das am Refugio del Pilar geparkt war.
20 km 6 Stunden Gehzeit, wie gesagt eine kleine Aufwärmrunde

Aber zumindest tun mir jetzt die Knie weh, falls es euch beruhigt

Morgen ist auf jeden Fall Ruhetag.