Lyrik

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mrjasonaut
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Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

Ich mache mal ein extra Thema auf, sonst bin ich versucht, die Bücher oder Single oder Aphorismen zu verwässern.

a) Volkskundliches, Volksmundliches. Lebensweisheiten.

lb.jpg
sb.jpg

Der Frühling ist vorbei. Er kommt aber wieder. Versprochen.

flg.jpg
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Tanausú
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Re: Lyrik

Beitrag von Tanausú »

Ich mein' "Stufen" von Hermann Hesse ist ist ja quasi Popkultur. :) Und dennoch ein Meisterwerk.
Besonders wichtig war mir immer der Mittelteil:

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen...
“The sign of intelligence is that you are constantly wondering.
Idiots are always dead sure about every damn thing they are doing in their life.” ― Jaggi Vasudev
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Kurt
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Re: Lyrik

Beitrag von Kurt »

Lyrik ist schwyrig
leicht wird sie schmyrig

Wiglaf Droste
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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

Ja W.D iss ooch jut. Gibt bestimmt gehaltvolles.

Bei goggel geglaut. Gobyright w.d.


http://www.planetlyrik.de/wiglaf-droste ... e/2019/04/

Vom Vollrausch bis zum Leergut, glaubt mir, ist es nur ein kleiner Schritt.
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Palmaregi
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Re: Lyrik

Beitrag von Palmaregi »

Tja, die LÜRIK... da gibt es viele Varianten des Empfindens beim Leser:

:number1: :jipie: :thumbup:



oder aber :seeingstars: :gruebel: :whiteflag:



im schlimmsten Falle: :? :rolling: :bier:
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Re: Lyrik

Beitrag von Palmaregi »

Merke dir: der ist ein Narr,
Der da unterm Glasdach weilt,
Und trotzdem nach Steinen greift
Und sie wirft auf Nachbars Dach.

Doch der Mann mit Urteilskraft
Geht bei allem, was er schreibt,
Als wär Blei an seinen Beinen;
Und wer das Papier bedruckt,
Um Backfischchen zu erlusten,
Hat versimpelt seine Zeit.


Cervantes - aus den Vorgedichten zum Don Quijote :studyingbrown:
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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

Nönö, da gipps nix zu zänkern, stänkern und zu zagen, äh, fragen..


http://www.planetlyrik.de/arthur-rimbau ... f/2010/07/

Das waren doch noch gute Zeiten, als der dicke Alte da immer so ein Lyrics im TV vorgelesen hatte, damit ich wusste, dass es Bettchen Zeitchen iss.
Schade.
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Palmaregi
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Re: Lyrik

Beitrag von Palmaregi »

Der dicke Alte? Fernsehen?
Sorry, gucke seit Jahren kein TV mehr, wer? Reich-Ranicki?

Und Rimbaud :goodpost:


Ich hatte ein kleines rotes Bändchen mit dem Gesamtwerk, sehr lange her und verschollen...
Erinnern kann ich mich an "Die Neujahrsgeschenke der Waisenkinder".
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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

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20210722_190230_HDR.jpg
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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

Der Mond ist aufgegangen
..

Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
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Nobby
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Re: Lyrik

Beitrag von Nobby »

Beim Lesen des Textes im Feuerkatastrophen-Thread...

Ich vergleiche diese fast unsterbliche Pflanze mit den Cucarachas. Am Ende, wenn alles hin ist und unsere Zivilisation ihrem Ende entgegentaumelt, werden solche Überlebenskünstler die Macht übernehmen.

...kam mir spontan ein Gedicht der US-Amerikanerin Sara Teasdale in den Sinn.
Sie schrieb es 1918 unter den Eindrücken des 1. Weltkrieges und während der damaligen Grippepandemie.
Der Original-Titel lautet „There will come soft rains“ und ist eine die Natur romantisierende
Dystopie.

Das Thema und auch der Titel fanden Eingang in in Ray Bradbury's „Mars-Chroniken“.

Die im Web zu findenden deutschen Übersetzungen sind für mein Gefühl etwas „holprig“
Ich bevorzuge diese von Walter Spiegl, die ich 1957 – lange vor der Rechtschreibreform – zum ersten Mal lesen durfte:

Es werden kommen leise Regen,
der Duft der Erde, des Himmels Segen;
Frösche in dumpfen Chören zur Nacht,
wilde Kirschbäume ihres Blütenmeers Pracht;
kreisende Schwalben aus der Ferne so weit
Rotkelchen im feurigen Federkleid;
doch niemand weiß von dem Krieg, der entfacht;
was kümmert es sie, wenn zu End' er gebracht!
Sie würd' es nicht stören, weder Vogel noch Baum,
daß vergangen die Menschheit, verblaßt der Traum;

und selbst der Frühling, der am Morgen erwacht,
weiß nicht, daß wir verschwanden in der Nacht.

Der irische Musiker Tony Wright (VerseChorusVerse) verwendete das Poem als Text für ein gleichnamiges Lied:
https://www.youtube.com/watch?v=dB8rQ4CFlJg
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mrjasonaut
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Re: Lyrik

Beitrag von mrjasonaut »

ci.jpg
Mal Ablenken.
Umlenken.

THE COLLECTED POEMS
OF HENRIK IBSEN

https://www.hf.uio.no/is/tjenester/virt ... /34498.pdf
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